Ökumenischer Gottesdienst zum Weiherfest Heisterbacherrott 25.8.2018

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Lang ersehnter Regen sollte sich einstellen - aber doch nicht ausgerechnet zum Weiherfest....!

Und tatsächlich: pünktlich zum Gottesdienstbeginn klarte der Himmel auf und die Bänke unterm Zeltdach füllten sich erfreulich. Und dann feierten wir in  stimmungsvoller Atmosphäre,  mit schönen Liedern , guter Musik und Gottes befreiendem Wort unseren jährlichen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst zum Thema: Gott segne unser Tun und Lassen.

Jetzt, wo für Viele nach den Ferien die Arbeit und die Fülle der Aufgaben wieder losgehen, so der geistliche Impuls, ist Ge-lassenheit eine gute innere Einstellung.

Nerviges und Überforderungen gehören schnell zum Leben dazu. Aber, wenn wir die nicht über uns herrschen lassen, sondern uns immer wieder dem Rhythmus und der kraftvollen Ruhe Gottes überlassen, verlieren solche Zumutungen ihre Kraft.

Schön ist es, mit der Zusage Gottes "Mach Du Deine Arbeit und ich tu meine – das reicht!" in den vor uns liegenden Herbst zu gehen.


Impulswanderung am 16.6.2018 mit Elke Fischer und Mike Krüger

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Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Lukas 11, 9-10

Unter diesen Versen  erklommen, am 16.6., 10 interessierte Menschen, morgens um 8.00 Uhr, den Petersberg. Was passt besser zum Thema als der Bittweg, der letzte erhaltene von ursprünglich vier Prozessionswegen, die zur Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg führten.

Neben ein paar Informationen zum Weg selber, dem Petersberg und der Entwicklung dort, ging es in erster Linie um die Frage Bitten bzw. Beten bringt das was. Auslöser für dieses Motto waren unsere letzten Konfirmanden. Sie hatten sich diese Fragestellung für ihren Vorstellungsgottesdienst ausgesucht. Mike Krüger und ich griffen das Thema nochmals auf. Mit Haltepunkten, an den 14 Wegekreuzen, gingen wir dieser Fragestellung nach. Wegekreuze erinnern an Schicksale und Katastrophen, aber auch an Dankbarkeit. Häufig spendeten Privatleute die Kreuze, teilweise verbunden mit einer Bitte.  Was ist der Unterschied zwischen Bitten und Beten. Nach einer Umfrage beten mehr Menschen, als an Gott glauben. Wir hörten Geschichten und Gedanken zum Thema.  

Beim Bitten, beim Anklopfen, beim Suchen geht es um das Bitten, das Suchen, um das Anklopfen im Vertrauen auf Gott. Ich kann nur suchen, was ich auch finden kann und das ist das, was ich von Gott erbitten kann. Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit sich mit einer persönlichen Bitte oder einem Gebet an Gott wenden zu können, dafür stellte jede/r eine Kerze auf. Wir genossen die Aussicht vom Petersberg in das Rheintal und gingen dann flotten Schrittes, dem Früstück im Einkehrhäuschen entgegen. Die dritte Wanderung dieser Art hat nicht nur den Teilnehmern wieder viel Freude bereitet, wir freuen uns auch schon auf das nächsten Mal.

Elke Fischer


Oldtimer-Ausfahrt am 10.6.2018

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„Wir sind einmal schick mit viel Hallo, Winken und Geschrei durch Königswinter gefahren“, erzählt Susanne Berger-Krups begeistert. „Unsere Beifahrer in den Oldtimern waren ja auch ein echter Hingucker“, lächelt sie. Gemeinsam mit Ehemann Matthias und fünf weiteren Oldtimerbesitzern hatte sie Senioren aus der Gemeinde zu einer Ausfahrt in ihren Schätzchen eingeladen.

Damit sollten ältere Mitmenschen, die wenig Gebrauch von den Angeboten der Stadt oder der Kirchengemeinde machen, aus ihrem gewohnten Alltag herausgeholt und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, neue Kontakte zu knüpfen. Die evangelische Kirchengemeinde übernahm die Vermittlung, und ruckzuck hatten sich etliche Interessenten angemeldet.

„Wir konnten gar nicht alle Anmeldungen berücksichtigen“, erklärte Pfarrerin Ute Krüger, „aber ich bin mir sicher, dass wir das heute nicht zum letzten Mal machen.“ Erwartungsfroh und ein bisschen aufgeregt erwarteten neun Senioren vor der evangelischen Kirche in Stieldorf die Ausfahrt.

Frauke Weißenberg wollte gerne in einer Isetta mitfahren: „Ich bin früher mit meinem Mann auch mit einer Isetta gefahren, bis nach Schweden und Norwegen.“ Auch Reinhold Rudnik, mit 71 Jahren „das Küken“ unter den Beifahrern, hatte es auf die Isetta abgesehen: „Mit der Knutschkugel zu fahren ist ein Erlebnis.“ Er hatte im EXTRA-BLATT von der Ausfahrt gelesen und sich daraufhin „aus Spaß an der Freud‘“ sofort angemeldet.

Nach einem Reisesegen durch Pfarrerin Ute Krüger verteilten sich die Senioren rasch auf die Oldtimer, darunter auch ein VW-Käfer Cabrio, ein Steyr Puch und zwei Porsche-Cabrios. Über Aegidienberg und Ittenbach ging die Fahrt nach Königswinter, in Niederdollendorf wurde bei Kaffee und Kuchen eine Rast eingelegt und anschließend ging es über Ramersdorf wieder zurück.

Dort wurde die kleine Gesellschaft vor der Kirche mit kühlem Bier, Wein und Laugengebäck empfangen. „Wir sind bei unserem Sohn vorbeigefahren“, berichtete Dorothee Kimmel-Kislick. „Der war aber leider nicht zu Hause. Er hätte sonst geguckt: die Mutter im Potsche-Cabrio. Ich hatte einen hervorragenden Chauffeur. Wir haben uns wunderbar unterhalten. Es war nicht eine Minute langweilig.“

Als im Café die alten Fotos ausgepackt wurden, habe sich herausgestellt, dass zwei Damen sich von früher kannten, aber seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hatten, berichtete Susanne Berger-Krups. Gabriele Drews, die im Käfer Cabrio gefahren war, restlos glücklich, jedoch etwas zerzaust: „Für so eine Fahrt braucht man eine gute Frisur. Das war wie auf dem Motorrad.“ Auch die Fahrer hatten ihren Spaß und versicherten, bei einer Wiederholung wieder mitzumachen.

 

 

Hier der Link zum Bericht im Extra-Blatt:

Bericht Oldtimerfahrt

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/extra-blatt/koenigswinter/mit-oldtimern-unterwegs-alte-schaetzchen-auf-grosser-fahrt-im-siebengebirge-30599092


Gottesdienste mit Feier der Jubelkonfirmation in Birlinghoven und Stieldorf 24. und 25.03.2018

 

Gottesdienste mit Feier der Jubelkonfirmation in Birlinghoven und Stieldorf

 

In diesem Jahr hatte Herr Dr. Weitenhagen diese Gottesdienste übernommen.

Zu seiner und unser aller Freude hatten sich in Birlinghoven 7 Gemeindemitglieder:

Hartmut Boese, Rosemarie Cordes, Heinz-John Cordes, Reinhard Grudda; Gerhard Harms, Dorothea Hovenbitzer, Gisela Schwab

gemeldet, um 60 Jahre nach ihrer Konfirmation dieses Tages in einem festlichen Gottesdienstes zu gedenken.
Und festlich wurde es, das zeigte schon der Blumenschmuck auf dem Altar. Der Gottesdienst begann und endete mit Flötenmusik von Händel, gespielt von Ursula Annerbo, begleitet von Friedhelm Loesti an der Orgel.

Zur Begrüßung wies Dr. Weitenhagen auf die weit entfernten Geburtsorte der Jubelkonfirmanden hin. Sie und wir haben uns jedoch mittlerweile als evangelische Christen im Rheinland gut eingelebt.

Zwischen den Abschnitten der Liturgie wurden einige Konfirmationssprüche vorgelesen. Der Predigttext über die Frau, die das wertvolle Nardenöl über Jesus goss, bot viele aktuelle Gedanken und Bezüge, die an einem Bibelabend heraus gearbeitet waren. Unisono versprachen die Konfirmanden, mit Gottes Hilfe bewusst im Glauben zu leben und die Gemeinde versprach, ebenfalls mit Gottes Hilfe, sie darin zu unterstützen.

 

Zur Erinnerung an diesen Tag erhielten die Jubel-konfirmanden ihre Urkunden.

Ein fleißiges Helferteam hatte für den Ausklang einen Umtrunk gerichtet, der gerne angenommen wurde – alle blieben. Bewegt durch den besonders schönen Gottesdienst lösten sich die Zungen und die Herzen öffneten sich. Beim Stehempfang ergaben sich immer wieder kleinere Gruppen, die mit einander ins Gespräch kamen und sich austauschten. Alle, die dabei waren, werden diesen schönen Abend nicht vergessen.

Renate Hagen

 


 

Ob es an daran lag, dass vielleicht das eine oder andere Gemeindemitglied die Umstellung der Uhr und womöglich auch seiner inneren Uhr vergessen hatte? Oder lag es an den Osterferien, dass einige Plätze freiblieben? Unbenommen davon war dieser Gottesdienst ebenso warmherzig und feierlich von Dr. Weitenhagen gestaltet wie am Abend zuvor in Birlinghoven. Hier hatten sich 5 Diamant-konfirmanden angemeldet:

Brigitte Bohle, Heinz Diesterhöft, Christa Pospischil, Siegried Rösener, Gisela Zobel

Wenn sich Erwachsene zu einem solchen Schritt entschließen, ist es ihnen eine Bedürfnis, und diese besondere Stimmung, die dadurch aufkommt, ergreift auch die, die nur am Rande beteiligt sind. Schön, das miterleben zu dürfen.
Auch hier endete der Gottesdienst mit einem Beisammensein, für das fleißige Helfer gesorgt hatten.

Ursula Blondiau 

Losung des Tages