Oskar und die Dame in Rosa

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Fotos: M. Krüger
 

Briefe aus dem Krankenhaus

Kann man intensiv, ergreifend, aber auch mit Humor über das Sterben eines Kindes erzählen? Ja - wenn der Autor Eric-Emmanuel Schmitt heisst, und wenn eine hervorragende Schauspielerin wie Angela H. Fischer vorträgt. So wurde die Lesung aus der Erzählung "Oskar und die Dame in Rosa" am 9.11. in der Stieldorfer Kirche ein ebenso eindrückliches wie kurzweiliges Erlebnis.

Eric-Emmanuel Schmitt, Elsässer, hat sich immer wieder mit religiösen Fragen beschäftigt. Die "Dame in Rosa" ist in unserer deutschen Krankenhauswelt eigentlich eine "grüne Dame". Sie betreut Oskar, einen schwer kranken Jungen, und bereitet ihn und sich auf das Sterben vor. Über zwölf Tage, in der Zeit von Weihnachten bis zum Jahresende, lebt Oskar im Gespräch mit seiner Betreuerin und in seinen Briefen an Gott.

Angela H. Fischer ist Schauspielerin und Kabarettistin mit Erfahrung auf vielen Bühnen und besonderer Neigung und Begabung als Vorleserin. Die Lesung gestaltete sie unprätenziös, mit einfachen Mitteln, sehr konzentriert. Ihre Stimme und Intonation gaben dem Vortrag Vielfalt und Dynamik. Sie vermittelte die Stimmungen des krebskranken Jungen und seiner Umgebung ebenso wie die verschiedenen Dimensionen der Erzählung, in der es um die Erfahrungen und Fragen am Ende des Lebens geht. Also ein nachdenkliches Stück, aber eben auch ein unterhaltsamer und bemerkenswerter Abend.

Die Einnahmen des Abends kommen der Gemeindestiftung zugute. Wir danken Frau Fischer herzlich für die großzügige Unterstützung durch diese Benefiz-Veranstaltung.

Frank Schlie

Link zur Homepage von Angela H. Fischer:

https://www.angelafischer.info/

 

 

 


Stimmungsvolle Gitarrenklänge in Birlinghoven

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Fotos: M. Krüger
 

Karl-Heinz Nicolli beschenkte am 04.November das Publikum mit zauberhaften Melodien

„Ich fühle mich beschenkt, weil so viele meiner Musikerkollegen diesen Beruf schon gar nicht mehr ausüben können“, sagte Karl-Heinz Nicolli, der hochqualifizierte und gefragte Berufsmusiker aus Köln im Gespräch nach dem Konzert am Sonntagabend. Im Gegenzug beschenkte er die Zuhörer im vollbesetzten Birlinghovener Gemeindehaus mit einem ebenso kurzweiligen, wie stimmungsvoll zusammengestellten Programm.

Von Bach über Filmmusiken wie Schindlers Liste, südamerikanische Klänge und Pop von Eric Clapton, genossen die Zuhörer nicht nur die feinen und virtuosen Interpretationen der Musikstücke, sondern bekamen auch zu jedem der Stücke oder Komponisten kurze Hintergrundinformationen oder augenzwinkernde Erläuterungen.

In dem familiären, fast intimen Rahmen des Birlinghovener Gemeindehauses fühlten sich auch dank der liebevollen Begrüßung mit einem Glas Prosecco oder Saft von Frau Blondiau sowohl Musiker, als auch das Publikum sehr wohl und erlebten einen Sonntagnachmittag, wie ein Geschenk.

Was für eine Freude, dass Herr Nicolli, neben seinen zahlreichen Konzertterminen Zeit und Lust hatte, uns diesen Nachmittag zu bescheren. Wir hoffen sehr auf eine Wiederholung.

Ute Krüger


Verabschiedung von Christine Hammer aus ihrer hauptamtlichen Tätigkeit in der Gemeinde

Foto: Frank Schlie
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Am ersten Sonntag im November verabschiedete Pfarrerin Haase-Schlie im Rahmen des Gottesdienstes Christine Hammer aus den langjährigen und mit Bravour geleisteten hauptamtlichen Diensten in der Gemeinde. Als kleiner Dank bereichert den Rosengarten an der Emmauskirche nun ein weißer Rosenstock „Schneewitchen“ zu Frau Hammers Ehren, den diese gemeinsam mit Peter Schäfer nach dem Empfang pflanzte. Brita Larenz drückte in einer weiteren Laudatio ihre Dankbarkeit für Christine Hammers Engagement aus und betonte neben deren dienstlichem und ehrenamtlichem Einsatz für die Gemeinde auch noch die besondere Würdigung und Wertschätzung, die Frau Hammer stets „ihrer“ Emmauskirche als Gottesdienstraum zukommen ließ. Unsere Gemeinde hat aber trotz des Ausscheidens von Frau Hammer aus dem Dienstverhältnis Grund zur Freude: zum Einen, weil diese ihre zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle der Gemeinde mit der gewohnten Energie und Umsicht weiter fortführen wird (Taizé-Andacht, Seniorenarbeit, Fastenwoche), zum Anderen, weil mit Frau Metz-Klemen auch eine patente Nachfolgerin für das hauptamtliche Wirken gefunden werden konnte.

Im Rahmen des Gottesdienstes dankte Pfarrerin Haase-Schlie außerdem Herrn Culmann, der leider nach 6 Jahren sehr engagierten und bewussten Wirkens für die Gemeinde seine Ämter aus beruflichen und privaten Gründen niederlegte.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch ein sehr nettes Get-Together mit köstlicher Bewirtung durch die Konfis, hier hatten Alle Zeit zum Austausch und – natürlich – auch noch für einen „Schnack“ mit Frau Hammer.


"Rosa geht weg" - kleines Theater ganz großartig!

Foto: B. Larenz
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Lang anhaltenden Applaus gibt es in der Emmauskirche nicht geschenkt, in diesem Fall gab es ihn aber hochverdient für den virtuosen Auftritt des Chansontheaters Silberzahn. Wie Simone Silberzahns spritziges Schauspiel aus bangem Hoffen, glücklichem Höhenflug, frechen Chansons und sehnsuchtsvollen Liedern begleitet von dynamischem Klavierspiel Ursula Wawroscheks das Publikum begeisterten, können Sie in der Ausgabe 4/2018 unseres Gemeindebriefes Spektrum lesen.


Stieldorfer Musicalprojekt in den Herbstferien - "Esther - die Geschichte einer starken Frau"

Fotos: Elke Fischer
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Eine Woche lang bereiteten sich 9 Jugendliche, im Alter von 10 – 16 Jahren, auf die Aufführung vor. Zunächst erfuhren die Mädchen alles zur Geschichte der jungen Jüdin Hadassa, die als Esther zum persischen Königsthron aufsteigt. Babette Dörmer, Bonner Schauspielerin, Autorin und Regisseurin, hatte das Jugendmusical von Micheal Schmoll auf die Jugendlichen angepasst.

Bevor es jedoch hieß in eine Rolle zu schlüpfen, gab es erst einmal sozusagen „Aufwärmspiele“, die es den Jugendlichen erleichterten laut und deutlich zu sprechen und auch mal zu improvisieren, wenn einem z.B. der Text nicht einfällt oder der Schauspieler, mit dem man eigentlich spielen sollte, noch nicht auf der Bühne erscheint. Babette Dörmer führte die Mädchen an das professionelle Schauspiel heran und diese waren mit Feuereifer bei der Sache. Texte wurden auswendig gelernt, Lieder gesungen und Tanzchoreographien einstudiert. Hier konnten die Jugendlichen ihre Ideen und Vorschläge einbringen und so wurde das Ganze immer mehr „ihr“ Musical. 

Zur Aufführung am 20.10. war die Kirche voller Menschen aus allen Generationen, die begeistert applaudierten und den jungen Menschen so viel positives Feedback gaben.

„Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“ war der einhellige Tenor der Mädchen. Herzlich gerne, Babette Dörmer und ich freuen uns über euch.  

Bei der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Kirchengemeinde ist es mir ein besonderes Anliegen, den jungen Menschen sozusagen ein „zweites zu Hause“ zu bieten. Einen Ort, an dem sie sich auch zu Hause fühlen, wo sie gerne hinkommen und mit dem sie Positives verbinden und Gemeinschaft erleben. Projekte wie dieses Musical tragen dazu bei.
Elke Fischer   


Ökumenische Kinderbibelwoche

Fotos: Jutta Gilka
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Ein eigensinniger Prophet, 107 begeisterte Kinder, 40 ehrenamtliche Mitarbeiter – eine großartige Mischung für unsere diesjährige ökumenische Bibelwoche, die bei allen Beteiligten und auch den Gästen des abschließenden Gottesdienstes wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Weitere Bilder und Infos über die tollen drei Tage mit den Kindern finden Sie im Spektrum 4/2018. 


Teamtraining der Konfirmanden im Klettergarten Niederpleis

Foto: Elke Fischer
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Sich besser kennenlernen, gemeinsam Aufgaben lösen, Rücksicht nehmen und jede Menge Spaß haben, all das bot den Konfirmanden aus Stieldorf und Birlinghoven ihr Tag im Klettergarten.

Zunächst sollte ein imaginärer Sumpf am Boden mit Hilfe von unterschiedlich langen Balken, Baumstümpfen und einem Seil überwunden werden. Aufgeteilt in Kleingruppen, mit je einem Teamtrainer, war es sehr interessant zu erleben, wie unterschiedlich die Gruppen diese Aufgabe lösten. Im weiteren Verlauf ging es auch darum, im Zweierteam eine frei schwebende Strickleiter zu erklimmen oder sich mit Hilfe eines Seils auf mehrere Baumstämme zu schwingen, ohne dass einer der anderen Teilnehmer von seinem Stamm fällt.

Anschließend ging es hoch hinaus, hier durfte nach Belieben geklettert werden. Die Trainer standen derweil mit Rat und Tat zur Seite.

Ein weiteres Highlight des Tages war das gemeinsame Grillen mit den Konfirmandeneltern, die das Zusammensein sichtlich genossen, Gedankenaustausch, gute Gespräche und viel Lachen sorten für einen gemütlichen Ausklang der gelungenen Veranstaltung.

Einen ausführlicheren Artikel dazu finden Sie im nächsten Spektrum, Ausgabe 4/2018.


Vortragsabend: Die Geschichte unserer Kirchengemeinde

Im Bild von links nach rechts:
H. Rehnert, H. Symanzik, H. Schleef, M. Marwinski, A. Schanze, I. Marwinski,
E. Damaschke
Foto: Frank Schlie
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Wenn noch zusätzliche Stühle in den Vortragsraum getragen werden müssen, ist das immer ein gutes Zeichen! Viele Menschen aus der Kirchengemeinde – und nicht die „Alten“ – interessierten sich sehr für unsere Gemeindegeschichte und ihre Quellen.

Damit nicht die schöne Gemeindechronik (nur 5,- €, weiterhin erhältlich in unseren Gottesdienststätten) einfach vorgelesen wird, hatte sich das Verfasser- und Gestalterteam der Chronik etwas Neues einfallen lassen, was auch sehr positive Resonanz fand:

Nach der Begrüßung durch den „Mentor“ der Vortragsabende Peter Schäfer gab Holger Weitenhagen einen kurzen Einblick in die Entstehung der Chronik und vor allem in die Notwendigkeit der historischen Aufarbeitung: „Nur wer weiß, auf welchem Fundament er steht, kann seine Zukunft neu ordnen …“. 

In den Mittelpunkt stellte er das Aufwachsen unseres Kirchenkreises in vier Phasen: von sieben beständigen Gemeinden aus der Reformationszeit über die preußischen Gründungen, dann die des alten Bonner Kirchenkreises bis zu den heutigen insgesamt 33 – von denen unsere eigene Gemeinde von 1983 die drittjüngste ist – aber geschichtlich doch eng verbunden mit den Schwestergemeinden im Umkreis.

Danach lockerte Manfred Marwinski die von Ute Wiedemeyer liebevoll zusammengestellte Schau alter Photos aus dem entstehenden Archiv mit humorvollen Anmerkungen auf – wobei sich im Publikum zuweilen ein munteres Raten und Kommentieren entwickelte …

Nach einer kurzen, aber mit gutem Rotwein verschönten Pause setzten sich dann Helga Schleef, Antonia Schanze, Ingrid Marwinski und Hedda Symanzik zusammen mit Erwin Damaschke und Horst Rehnert als „Zeitzeugen“ der ersten Stunde an einen Tisch, wo Manfred Marwinski mit Fragen zur Anfangszeit die authentischen wie ebenso lebendigen Erinnerungen hervorholte. Besonders dieser Teil wurde so spannend, dass Pfarrerin Pia Haase-Schlie erst nach der vorgesehenen Zeit den Abend mit Dank und eigenen Gedanken beendete – dennoch war häufig zu hören: „Da hätten wir alle gerne noch weitergefragt …!“ … ein guter Anstoß, hier nicht Halt zu machen.

H.W.


Ökumenischer Gottesdienst zum Weiherfest Heisterbacherrott 25.8.2018

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Lang ersehnter Regen sollte sich einstellen - aber doch nicht ausgerechnet zum Weiherfest....!

Und tatsächlich: pünktlich zum Gottesdienstbeginn klarte der Himmel auf und die Bänke unterm Zeltdach füllten sich erfreulich. Und dann feierten wir in  stimmungsvoller Atmosphäre,  mit schönen Liedern , guter Musik und Gottes befreiendem Wort unseren jährlichen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst zum Thema: Gott segne unser Tun und Lassen.

Jetzt, wo für Viele nach den Ferien die Arbeit und die Fülle der Aufgaben wieder losgehen, so der geistliche Impuls, ist Ge-lassenheit eine gute innere Einstellung.

Nerviges und Überforderungen gehören schnell zum Leben dazu. Aber, wenn wir die nicht über uns herrschen lassen, sondern uns immer wieder dem Rhythmus und der kraftvollen Ruhe Gottes überlassen, verlieren solche Zumutungen ihre Kraft.

Schön ist es, mit der Zusage Gottes "Mach Du Deine Arbeit und ich tu meine – das reicht!" in den vor uns liegenden Herbst zu gehen.


Impulswanderung am 16.6.2018 mit Elke Fischer und Mike Krüger

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Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Lukas 11, 9-10

Unter diesen Versen  erklommen, am 16.6., 10 interessierte Menschen, morgens um 8.00 Uhr, den Petersberg. Was passt besser zum Thema als der Bittweg, der letzte erhaltene von ursprünglich vier Prozessionswegen, die zur Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg führten.

Neben ein paar Informationen zum Weg selber, dem Petersberg und der Entwicklung dort, ging es in erster Linie um die Frage Bitten bzw. Beten bringt das was. Auslöser für dieses Motto waren unsere letzten Konfirmanden. Sie hatten sich diese Fragestellung für ihren Vorstellungsgottesdienst ausgesucht. Mike Krüger und ich griffen das Thema nochmals auf. Mit Haltepunkten, an den 14 Wegekreuzen, gingen wir dieser Fragestellung nach. Wegekreuze erinnern an Schicksale und Katastrophen, aber auch an Dankbarkeit. Häufig spendeten Privatleute die Kreuze, teilweise verbunden mit einer Bitte.  Was ist der Unterschied zwischen Bitten und Beten. Nach einer Umfrage beten mehr Menschen, als an Gott glauben. Wir hörten Geschichten und Gedanken zum Thema.  

Beim Bitten, beim Anklopfen, beim Suchen geht es um das Bitten, das Suchen, um das Anklopfen im Vertrauen auf Gott. Ich kann nur suchen, was ich auch finden kann und das ist das, was ich von Gott erbitten kann. Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit sich mit einer persönlichen Bitte oder einem Gebet an Gott wenden zu können, dafür stellte jede/r eine Kerze auf. Wir genossen die Aussicht vom Petersberg in das Rheintal und gingen dann flotten Schrittes, dem Früstück im Einkehrhäuschen entgegen. Die dritte Wanderung dieser Art hat nicht nur den Teilnehmern wieder viel Freude bereitet, wir freuen uns auch schon auf das nächsten Mal.

Elke Fischer


Oldtimer-Ausfahrt am 10.6.2018

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„Wir sind einmal schick mit viel Hallo, Winken und Geschrei durch Königswinter gefahren“, erzählt Susanne Berger-Krups begeistert. „Unsere Beifahrer in den Oldtimern waren ja auch ein echter Hingucker“, lächelt sie. Gemeinsam mit Ehemann Matthias und fünf weiteren Oldtimerbesitzern hatte sie Senioren aus der Gemeinde zu einer Ausfahrt in ihren Schätzchen eingeladen.

Damit sollten ältere Mitmenschen, die wenig Gebrauch von den Angeboten der Stadt oder der Kirchengemeinde machen, aus ihrem gewohnten Alltag herausgeholt und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, neue Kontakte zu knüpfen. Die evangelische Kirchengemeinde übernahm die Vermittlung, und ruckzuck hatten sich etliche Interessenten angemeldet.

„Wir konnten gar nicht alle Anmeldungen berücksichtigen“, erklärte Pfarrerin Ute Krüger, „aber ich bin mir sicher, dass wir das heute nicht zum letzten Mal machen.“ Erwartungsfroh und ein bisschen aufgeregt erwarteten neun Senioren vor der evangelischen Kirche in Stieldorf die Ausfahrt.

Frauke Weißenberg wollte gerne in einer Isetta mitfahren: „Ich bin früher mit meinem Mann auch mit einer Isetta gefahren, bis nach Schweden und Norwegen.“ Auch Reinhold Rudnik, mit 71 Jahren „das Küken“ unter den Beifahrern, hatte es auf die Isetta abgesehen: „Mit der Knutschkugel zu fahren ist ein Erlebnis.“ Er hatte im EXTRA-BLATT von der Ausfahrt gelesen und sich daraufhin „aus Spaß an der Freud‘“ sofort angemeldet.

Nach einem Reisesegen durch Pfarrerin Ute Krüger verteilten sich die Senioren rasch auf die Oldtimer, darunter auch ein VW-Käfer Cabrio, ein Steyr Puch und zwei Porsche-Cabrios. Über Aegidienberg und Ittenbach ging die Fahrt nach Königswinter, in Niederdollendorf wurde bei Kaffee und Kuchen eine Rast eingelegt und anschließend ging es über Ramersdorf wieder zurück.

Dort wurde die kleine Gesellschaft vor der Kirche mit kühlem Bier, Wein und Laugengebäck empfangen. „Wir sind bei unserem Sohn vorbeigefahren“, berichtete Dorothee Kimmel-Kislick. „Der war aber leider nicht zu Hause. Er hätte sonst geguckt: die Mutter im Potsche-Cabrio. Ich hatte einen hervorragenden Chauffeur. Wir haben uns wunderbar unterhalten. Es war nicht eine Minute langweilig.“

Als im Café die alten Fotos ausgepackt wurden, habe sich herausgestellt, dass zwei Damen sich von früher kannten, aber seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hatten, berichtete Susanne Berger-Krups. Gabriele Drews, die im Käfer Cabrio gefahren war, restlos glücklich, jedoch etwas zerzaust: „Für so eine Fahrt braucht man eine gute Frisur. Das war wie auf dem Motorrad.“ Auch die Fahrer hatten ihren Spaß und versicherten, bei einer Wiederholung wieder mitzumachen.

 

 

Hier der Link zum Bericht im Extra-Blatt:

Bericht Oldtimerfahrt

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/extra-blatt/koenigswinter/mit-oldtimern-unterwegs-alte-schaetzchen-auf-grosser-fahrt-im-siebengebirge-30599092


Gottesdienste mit Feier der Jubelkonfirmation in Birlinghoven und Stieldorf 24. und 25.03.2018

 

Gottesdienste mit Feier der Jubelkonfirmation in Birlinghoven und Stieldorf

 

In diesem Jahr hatte Herr Dr. Weitenhagen diese Gottesdienste übernommen.

Zu seiner und unser aller Freude hatten sich in Birlinghoven 7 Gemeindemitglieder:

Hartmut Boese, Rosemarie Cordes, Heinz-John Cordes, Reinhard Grudda; Gerhard Harms, Dorothea Hovenbitzer, Gisela Schwab

gemeldet, um 60 Jahre nach ihrer Konfirmation dieses Tages in einem festlichen Gottesdienstes zu gedenken.
Und festlich wurde es, das zeigte schon der Blumenschmuck auf dem Altar. Der Gottesdienst begann und endete mit Flötenmusik von Händel, gespielt von Ursula Annerbo, begleitet von Friedhelm Loesti an der Orgel.

Zur Begrüßung wies Dr. Weitenhagen auf die weit entfernten Geburtsorte der Jubelkonfirmanden hin. Sie und wir haben uns jedoch mittlerweile als evangelische Christen im Rheinland gut eingelebt.

Zwischen den Abschnitten der Liturgie wurden einige Konfirmationssprüche vorgelesen. Der Predigttext über die Frau, die das wertvolle Nardenöl über Jesus goss, bot viele aktuelle Gedanken und Bezüge, die an einem Bibelabend heraus gearbeitet waren. Unisono versprachen die Konfirmanden, mit Gottes Hilfe bewusst im Glauben zu leben und die Gemeinde versprach, ebenfalls mit Gottes Hilfe, sie darin zu unterstützen.

 

Zur Erinnerung an diesen Tag erhielten die Jubel-konfirmanden ihre Urkunden.

Ein fleißiges Helferteam hatte für den Ausklang einen Umtrunk gerichtet, der gerne angenommen wurde – alle blieben. Bewegt durch den besonders schönen Gottesdienst lösten sich die Zungen und die Herzen öffneten sich. Beim Stehempfang ergaben sich immer wieder kleinere Gruppen, die mit einander ins Gespräch kamen und sich austauschten. Alle, die dabei waren, werden diesen schönen Abend nicht vergessen.

Renate Hagen

 


 

Ob es an daran lag, dass vielleicht das eine oder andere Gemeindemitglied die Umstellung der Uhr und womöglich auch seiner inneren Uhr vergessen hatte? Oder lag es an den Osterferien, dass einige Plätze freiblieben? Unbenommen davon war dieser Gottesdienst ebenso warmherzig und feierlich von Dr. Weitenhagen gestaltet wie am Abend zuvor in Birlinghoven. Hier hatten sich 5 Diamant-konfirmanden angemeldet:

Brigitte Bohle, Heinz Diesterhöft, Christa Pospischil, Siegried Rösener, Gisela Zobel

Wenn sich Erwachsene zu einem solchen Schritt entschließen, ist es ihnen eine Bedürfnis, und diese besondere Stimmung, die dadurch aufkommt, ergreift auch die, die nur am Rande beteiligt sind. Schön, das miterleben zu dürfen.
Auch hier endete der Gottesdienst mit einem Beisammensein, für das fleißige Helfer gesorgt hatten.

Ursula Blondiau 

Losung des Tages