Pfingsten Open - Air - ein wunderbarer Wiedereinstieg in die Gottesdienste mit der Gemeinde

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Fotos: Peter Schäfer, Frank Schlie
Fotos: Mike Krüger
 

Bei herrlichem Wetter konnte die Gemeinde in Birlinghoven und in Heisterbacherrott den Wiedereinstieg in die gemeinsamen Gottesdienste feiern. Die Freude über das Miteinander in Andacht und Gebet war deutlich spürbar, wenn auch die Gewöhnung an die veränderten Rahmenbedingungen wegen der Schutzmaßnahmen vielleicht noch etwas Zeit benötigen wird.


Offene Kirche

Foto: Dr. H. Weitenhagen
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Mit dem Ende der Offenen Nachmittage in der Emmauskirche bedanken sich Brita Larenz, Christine Hammer und Holger Weitenhagen herzlich bei allen, die in den sechs Wochen zum Beten, Schweigen und Hören gekommen sind!
Bleiben Sie auch weiter Gott nahe!


Gottesdienst zum Ostersonntag – ein Bilder-Meer in der Emmauskirche

Foto: Frank Homann
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Nach der Idee eines Priesters aus der Lombardei lud Pfarrerin Pia Haase-Schlie ein, für den Ostergottesdienst die Reihen in der Emmauskirche zu füllen – mit Fotos der Gemeindeglieder. So blickte Sie während der Predigt in viele vertraute Gesichter und die Gemeinde konnte sich „mitgenommen“ fühlen an diesem Ostersonntag…  

Die komplette Andacht sehen Sie auf dem Youtube Kanal unserer Gemeinde, einen Artikel aus dem Generalanzeiger finden Sie HIER


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Die Osternacht - eine Tradition in unserer Gemeinde. Leider kann sie in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Damit Sie nicht gänzlich darauf verzichten müssen, haben wir die Osternachtandacht live auf youtube gestreamt. Leider war die Technik nicht auf unserer Seite - daher die Osternacht hier noch einmal zum Ansehen

Osternacht 2020

 

Liedblatt zum mitsingen

 

 


Gottesdienste zum Herunterladen und Anhören!

Liebe Gemeinde!

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona Epidemie wird es vermutlich Einschränkungen geben, die auch unsere Gottesdienstpraxis betreffen.

Uns ist es eben in dieser Krisenzeit wichtig unsere Gemeinde mit unseren Gottesdiensten zu erreichen. Daher haben wir hier die Möglichkeit geschaffen, den Gottesdienst aus Birlinghoven von Samstag und aus Heisterbacherrott von Sonntag als PDF Datei anzeigen zu lassen.

Zudem kann hier einen Tonmitschnitt des Gottesdienstes aus Birlinghoven angehört werden.

Audiomitschnitt des Gottesdienstes Birlinghoven v. 14.03.2020


Gute Worte zum Mitnehmen

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Fotos: Ute Wiedemeyer

Diese ökumenische Initiative der katholischen Pfarrgemeinden Sankt Joseph/Sankt Judas Thaddäus gemeinsam mit unserer Gemeinde bringt in der aktuellen Krisenzeit „Gute Worte“ den Menschen näher, direkt vor Ort – wie zum Beispiel in den letzten Tagen vor dem Rewe in Thomasberg oder auf dem kleinen Wochenmarkt in Heisterbacherrott.

Eine tolle Aktion mit mutmachenden Botschaften, die sicher in den nächsten Wochen noch viele Menschen ansprechen wird.


Ein Rosenstämmchen für Prädikantin Stenmans-Goerdeler

Foto: Dr. Frank Schlie
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„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieser Satz wird Martin Luther nachgesagt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in der aktuellen Krisenzeit auch bei uns liebevoll gepflanzt wird. In diesem Fall ein wunderschönes Stämmchen der weiß/rosa blühenden Rose „Elisabeth“ zu Ehren des 70sten Geburtstages unserer Prädikantin Elisabeth Stenmans-Goerdeler. Im Rosengarten an der Emmauskirche eingesetzt haben es Dr. Frank Schlie und Pfarrerin Pia Haase-Schlie, am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst ohne Gemeinde.


ES GEHT AUCH MIT GANZ WENIG – EINE ZEITLANG!

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Optimistisch durch die Heilfastenwoche in der Emmaus-Kirche in Heisterbacherrott

Die Nachkriegsgenerationen kennen den Mangel nicht mehr. Zwar hält man ab und zu für die schlanke Linie „Diät“, doch fast eine Woche nur Tee, Wasser, ein wenig Fruchtsaft, klare Gemüsebrühe und ein Viertel Liter Buttermilch zu sich zu nehmen, das ist schon „krass“ und ein kleines Abenteuer, wenn man an den stets gedeckten Tisch gewöhnt ist.

Auf den gedeckten Tisch mussten die 54 Fastenwilligen allerdings nicht verzichten. Jeden Abend konnten sie sich im Gemeindesaal der Emmaus-Kirche an die mit Tulpen, Deckchen, Teekannen, Honiggläsern und Tassen dekorierte Tafel setzen, um Christines wirklich leckere Brühe aus Karotten, Kartoffeln oder Tomaten zu genießen. Seit 18 Jahren organisiert Christine Hammer die Fastenwoche von der Anmeldung über das Einkaufen und Kochen bis zu den tipptopp hinterlassenen Räumen. Lob wehrt sie mit den Worten ab: „Danke, aber ich freue mich, wenn sich andere freuen“. Dr. med. Brita Larenz begleitete die Fastenwoche nach der Buchinger-Methode medizinisch. Da nach ihrer Ansicht Leib und Seele zusammengehören und gemeinsam für eine stabile Gesundheit sorgen, hielten Christine Hammer und sie vor jedem – aus dem bis zu drei Gängen bestehenden Suppenmenü – eine Andacht. Lieder, Lesung, zu der Brita Larenz einige erklärende Worte sagte und Gebete standen unter dem kirchlichen Fastenmotto: Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus. Brita Larenz verkürzte es auf „Optimismus“ und fand dazu aufmunternde Bibelstellen wie „Fürchtet euch nicht“, diesmal nicht aus der Weihnachtsgeschichte, sondern aus 2. Mose 14 über die Verfolgung der Israeliten durch die Ägypter. In einer ausweglosen Lage, wie damals die Israeliten, gibt tiefes Gottvertrauen Freiheit und lässt einen nicht in untätige Verzweiflung fallen. Eine solche optimistische Einstellung verleiht Mut zum Anpacken. Auch das Motto eines anderen Tages forderte die Heilfastenden zum Handeln auf: Suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan (Matthäus 7, 7-11). Nur, wie kommt man zu einem solchen mutmachenden Optimismus? Darauf gab König David Antwort: Meine

Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde … Meine Zuversicht ist bei Gott (Psalm 62, 2-8).

Stille, in sich gehen, sich körperlich wie seelisch zu „erden“ und Kraft aus dem Gebet zu schöpfen sind neben der Eindämmung oder sogar Heilung entzündlicher Beschwerden Ziel und oft auch Ergebnis der Heilfastentage. Während der Buchingerkur spürt man keinen Hunger, jedoch ist die Leistungsfähigkeit herabgesetzt. Trotzdem soll man sich bewegen. Allmählich merkt man, wie wenig man zum guten Leben benötigt. Am dritten Tag stellt sich ein euphorisches Gefühl ein und man versteht die Bibelstelle, die Brita Larenz der Fastengemeinde am ersten Tag auf den Weg gab: Sehet die Raben unter dem Himmel: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? (Matthäus 6, 26). Ja, wie viele unnütze Sorgen machte man sich noch vor einer Woche, obwohl man doch genug hat? Es mag nicht jedem so ergangen sein, aber Erleichterung spürte wohl jeder, denn die Fastengemeinde traf sich immer in fröhlicher Stimmung und Christine konnte sich jeden Abend viel freuen, weil sich so viele freuten. Text:  Gabriele Hamburger


WGT 2020 „Steh auf und geh!““ – Gottesdienst in Sank Judas Thaddäus

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Simbabwe. Ein Land Afrikas mit großen Schwierigkeiten. Im Gebet verbunden mit Menschen, die weltweit diesen Gottesdienst feierten, sangen wir immer wieder aus ganzem Herzen: Simbabwe soll gesegnet sein, Land und Menschen in Gottes Hand.

Begleitet von Projektchor, Flöte und afrikanischen Trommeln erlebten wir einen stimmungsvollen Gottesdienst. Das neuere Konzept: Weltgebetstag in Verbindung mit dem Even Song ging auf. Trotz Corona-Virus war die Kirche gut gefüllt. 430 Euro für die Weltgebetstagsprojekte wurden gespendet und zahlreiche Unterschriften für einen Schuldenerlass Simbabwes gesammelt.

Text: Pia Haase-Schlie


WGT 2020 - ein vielstimmiges „Kwaziwai“ in der Stieldorfer Kirche

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„Kwaziwai“ und „Salibonáni“ klang es, und mit aufs Herz gelegter Hand begrüßten sich alle Gottesdienstbesucher am Weltgebetstag in Stieldorf. Noch hielten uns die Coronainfektionen nicht ab, im Stieldorfer Kirchlein an vom Vorbereitungsteam liebevoll gedeckten Tischen fröhlich miteinander zu singen, zu beten, und schließlich zu essen.
Allen Beteiligten und Mitwirkenden sagen wir herzlich Dankeschön!
Text und Fotos: Ute Krüger


Richtfest in Stieldorf – ein Fest des Dankes und vieler Wünsche für die Zukunft

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Fotos: M. Krüger

Auch wenn ja unser Gemeindehaus in Stieldorf nicht neu errichtet wird sondern es eigentlich ein Umbau ist – es ist schon ein besonderer Moment in der Bauphase, wenn der Dachstuhl fertig erbaut ist. Ein wunderbar sichtbarer Baufortschritt, bevor jetzt dann in den nächsten Monaten die Arbeiten im entkernten Inneren „unsichtbar“ voranschreiten und das Gemeindehaus vorbereiten auf viele Nutzungsmöglichkeiten zum Wohle der Gemeinde.

Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, als Pfarrerin Krüger und Zimmermeister Stocksiefen auf das Dach stiegen, um das Errichtete zu loben, um zu danken für den guten Bau und um gute Wünsche für die Zukunft zu formulieren. Auch wenn die klassische Zeremonie der Handwerker zum Richtfest mit Baum, Schnapsglas und Gedicht sich auf den ersten Blick von der Rede von Pfarrerin Krüger unterschied – so waren sie doch in vielem gleich: Um Dank ging es, dafür, dass die Bauarbeiten gut gelungen sind und es keine Unfälle gab. Dank dafür, dass Gott seine schützende Hand über dem Gewerk und den Werkenden gehalten hatte. Und in der Rede von Pfarrerin Krüger nicht zuletzt auch um Dank an alle in der Gemeinde, die in der Planungs- oder Ausführungsphase geholfen haben oder aber sich in dieser Zeit so gut mit manch notwendigen Improvisationen arrangiert haben.

Auf der Suche nach Richtfestsprüchen im Internet fand Pfarrerin Krüger den Satz „Das Haus ist eine Arche, um der Flut zu entfliehen.“ Sie verband diese Aussage mit der Hoffnung, dass Gemeindehaus möge auch in Zukunft viele Menschen anziehen und willkommen heißen und dass alle, über denen das Leben wie hohe Wellen zusammenschlage, dort immer einen sicheren Hafen finden mögen.

Anschließend gab es eine Ortsbegehung und einen zünftigen Umtrunk mit kleinen Snacks, und sichtlich gut gelaunt feierten unser erstklassiger Architekt Hermann Radermacher, alle Handwerker und die bisher vor Ort und in der Planung eingebundenen Menschen miteinander diesen schönen Tag.

Wir hoffen auf einen zügigen weiteren Baufortschritt und wenig auftretende Probleme, damit wir der Einweihung mit großen Schritten näher kommen und das Gemeindehaus seine Türen öffnen kann für zahlreiche Gruppen, Aktivitäten und dafür, dass bei vielen Gelegenheiten Menschen in Gottes Sinne zusammen kommen.

Hier der Link zum Artikel im General Anzeiger:

Richtfest: Artikel im GA

Text: Birgit Retzmann, Fotos: Mike Krüger


Der Jammerlappen und die Musik – Norddeutsche Einlage im Karnevalsgottesdienst

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Fotos: M. Krüger

Die „Karnevalspredigt mit Migrationshintergrund 3.0“ gab es in diesem Jahr nur einmal, aber dafür vor gut gefülltem Haus am Karnevalssamstag-Abend in Stieldorf. Da der sonntägliche Termin in den letzten Jahren stets mit dem karnevalistischen Einsatz vieler Teilnehmer bei den Zügen in Rauschendorf und Birlinghoven kollidierte, hatte man sich für die Zusammenlegung beider Termine entschieden.Der Gemeinde gefiel´s, die Seven Hills konnten in voller Besetzung antreten und Ute Krügers bewährtem Assistenten, dem grantelnden Jammerlappen, kann man es sowieso nicht Recht machen. Mit diesem „Feuerwerk an guter Laune“ diskutierte Pfarrerin Ute Krüger wieder sehr virtuos im Stil einer Bauchrednerin über das diesjährige Thema des Gottesdienst – die Rolle der Musik in der Bibel, im Gottesdienst, im Leben und überhaupt und gab passenderweise auch das norddeutsche Lied „Jung mit´n Tüdelband“ zum besten – mit Untertiteln fürs rheinische Publikum. Die Seven Hills steuerten „Schön ist es auf der Welt zu sein“ bei, der Rauschendorfer Jürgen Reintgen erläuterte die Bibel in Mundart und bei der Aufforderung „Sing doch eene mit“ ließ sich die Gemeinde auch nicht lange bitten. Anschließend stärkten sich die kostümierten Jecken bei Krapfen und Sekt. Text: Dagmar Ziegner


Mitarbeiter-Dankeschönfeier 2020

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Fotos: Mike Krüger

„Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“ – wunderbar passte der Wochenspruch aus Lukas 13, 29 zu der Dankeschönfeier, denn aus allen Richtungen und Ortsteilen der gesamten Gemeinde waren die Gäste erschienen. 102 Köpfe und Herzen, die sich im Laufe des letzten Jahres in vielerlei Bereichen des Gemeindelebens engagiert und die Gemeinschaft gelebt hatten. Bunte Farbpunkte „ans Revers“ gab es als „Erkennungszeichen“ für die Einsatzgebiete, so bunt wie das Angebot unserer Gemeinde durch das Wirken der eifrigen Ehrenamtler wird. Herzlich dankten Pfarrerin Krüger und Pfarrerin Haase-Schlie im Gottesdienst den Engagierten und erbaten Gottes Segen für das gemeinsame zukünftige Wirken. Hans Zick begleitete die Lieder und im Anschluss an den Gottesdienst erfreute Sebastian Lingnau die Zuhörer noch mit drei virtuos vorgetragenen Stücken am Klavier während parallel eine Dia-Show mit Fotos der zahlreichen und vielfältigen Gruppen und Veranstaltungen des vergangenen Kalenderjahres zu sehen war.
Jörg Ebeler und Susanne Berger - Krups regten in einem kurzen Schauspiel zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken an.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Ehrenamtlichen an die schön gedeckten Tische gebeten und das leckere Buffet lud ein, nun auch den Leib zu stärken. Das Küchen-Team und die emsige Jugend arbeiteten flink und unermüdlich, sodass alle Gäste mit Getränken wohlversorgt waren und sich am reibungslosen Service freuen konnten.
Die Zeit verflog bei intensiven Gesprächen, Lachen und auch beim einen oder anderen Kennenlernen gleicher oder unterschiedlicher „Farben“.
Eine schöne Tradition, dieses offizielle Dank-Sagen immer am letzten Samstag im Januar - auch wenn den Ehrenamtlichen das ganze Jahr unser Dank sicher ist, nicht nur denen, die bei dieser Feier anwesend waren, sondern allen Helfenden in unserer Gemeinde.
Text: Birgit Retzmann, Fotos: Mike Krüger


Ökumene hat viel zu bieten – z.B. die „Haltestelle“ in Stieldorf

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Den Alltag für 40 Minuten unterbrechen, kurz Halt machen - viermal im Jahr, das ist die „ökumenische Haltestelle“.

Am 4. Februar fanden sich 24 Menschen aus diesem Grund in der Kirche St. Margareta ein, wo das Thema der ersten Haltestelle im neuen Jahr lautete: Wie kann ein glückliches Leben gelingen? Zur Einstimmung lief das Musikvideo der Band Silbermond “Wann reißt der Himmel auf“. In diesem Musikstreifen werden, zur Hintergrundmusik des Titels, Menschen wie du und ich interviewt, was für sie Glück bedeutet. Die Menschen und ihre Antworten sind sehr berührend. Der eigene Blick wird geöffnet, auf den Mitmenschen hin, aber auch auf sich selbst bezogen. Wann reißt der Himmel auf, wann verschwinden die Wolken, wann kommt die Sonne raus? – auch für dich, für Sie und für mich? Die Teilnehmer hatten Gelegenheit in Stichworten festzuhalten, was für sie Glück bedeutet. Wir stellten fest, es ist ein innerlich empfundener Zustand und jeder Mensch empfindet ihn anders. Was sagt die Bibel zum Thema Glück? „Ich bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss.“ Wir finden diesen Satz im Johannesevangelium, Kapitel 10 Vers 10. In jedem Menschen lebt eine Sehnsucht nach mehr – nach einem sinnvollen, nach einem erfüllten Leben. Aber wo finden wir das? Jesus Christus sagt, dass er diesen Hunger stillen kann. Bei ihm gibt es Leben in Fülle!

Dass dieses Thema alle bewegte zeigte sich auch daran, dass alle Teilnehmer der herzlichen Einladung zur Begegnung, im Anschluss an die Haltestelle, folgten. So stand man noch einige Zeit zusammen, tauschte sich zum Thema aus oder unterhielt sich über andere Dinge. Das ökumenische Vorbereitungsteam freut sich schon auf die nächste Haltestelle am 28.April. Dann wird es um die Fragestellung gehen, inwieweit Kirche sich verändern muss bzw. sollte.   Text und Fotos: Elke Fischer


Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen

Foto: Bettina Ostenrath
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Am 23. Januar öffnete die Wallfahrtskirche St. Judas Thaddäus im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen ihre Türen für einen ökumenischen Gottesdienst.  Das Thema „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ bezieht sich auf die Apostelgeschichte (28,2): der Apostel Paulus und seine Mitreisenden erleiden Schiffbruch auf Malta. Die Schiffbrüchigen werden von den Einheimischen gastfreundlich aufgenommen und versorgt.

In den Kontext von Flucht und Migration heute gestellt wird klar, auch in unserer Zeit sehen sich viele Menschen auf dem Meer und der Flucht dem Schrecken gegenüber. Menschen in anderen Teilen der Welt begeben sich auf eine gefährliche Reise, um Naturkatastrophen, Krieg und Armut zu entkommen. Diese Menschen sind auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen.

Was es braucht, und dass wir alle in einem Ökumeneboot sitzen, zeigt auf klare Weise das Foto dieses Sinnbildes aus dem Gottesdienst.


Klavier-Benefizkonzert aus der Gemeinde für die Gemeinde

Fotos: U. Krüger
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„Großartig“, „bewundernswert“, „berührend“, waren die Worte, die man allenthalben hören konnte, als die zahlreichen Besucher nach begeistertem und langanhaltendem Applaus für die dargebotenen Werke und die jungen Künstler nach Hause gingen.

Mit viel Engagement und Herzblut hatte Sebastian Lingnau ein mehr als einstündiges Programm mit Werken namhafter Meister zusammengestellt, um Spenden für ein neues E-Piano für die Stieldorfer Kirche zu sammeln. Die Gastsolistinnen Pia Ayden und Lina Novokov beeindruckten ebenso wie das Spiel von Sebastian und Friedhelm Loesti.
Wir danken allen Beteiligten für ihr großartiges Engagement und freuen uns über 777€ Spenden.
Weitere Infos zu dem rundum gelungenen Konzert im Spektrum 1/2020.


Bibelaktionstag „Schau hin, wer ich bin“

Fotos: Elke Fischer
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Die Bibel spielerisch und kreativ kennenlernen, das konnten Grundschulkinder beim Bibelaktionstag in Birlinghoven im Januar. Passend zum nahenden Karneval stand das Thema Masken auf dem Programm. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde und einer kleinen Einstiegsgeschichte erfuhren die Kinder, dass wir bei Gott keine Masken tragen brauchen. Gott weiß alles über uns, schließlich hat er uns gewollt und gemacht. Vor Gott brauchen wir uns nicht zu verstellen. An die Aussage von Psalm 139 werden sich die Kinder immer wieder erinnern. 

Wie kommt es zu der Tradition sich an Karneval zu verkleiden bzw. Masken zu tragen? Auch dazu gab es kurze Erläuterungen, ehe wir kreativ wurden. Aus verschiedenen Masken konnten die Kinder auswählen und diese nach Lust und Laune gestalten.  Dazu standen Acrylstifte, Neocolor, Glitterliner, Lackstifte sowie Decopatch Material zur Verfügung. Mit viel Ausdauer und großer Fantasie fertigten die Kinder ihre Masken, die sie bestimmt im Karneval mit Begeisterung tragen werden.
Text: Elke Fischer


    
  


Ökumenische Adventsfenster 2019 – gemeinsame Einstimmung auf das Weihnachtsfest von Birlinghoven bis nach Berghausen

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Fotos: S. Mäschig, P. Haase-Schlie, U. Krüger

Der lebendige Adventskalender hatte wieder eingeladen: zu singen, zu beten und zu staunen,  einzutauchen in das Besinnliche der Vorweihnachtszeit. So unterschiedlich die Fenster auch waren -  sei es im Seniorenheim, im Gemeindehaus, bei privaten Gastgebern, bei Vereinen, KiTas, … oder XXL beim Adventsfenster in der Emmauskirche mit der Gemeindeband - jedes Fenster war besuchenswert und eindrücklich und brachte uns Weihnachten ein Stückchen näher.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Spektrum 1/2020
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"Die Sternsinger kommen…" - ökumenische Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder

Foto: Pia Haase-Schlie
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„Die Sternsinger kommen …“ ist in unserer Gemeinde eine feste, lieb gewordene ökumenische Tradition. Kinder aus katholischen und evangelischen Familien bringen, unterstützt durch die sie begleitenden Eltern, Freude und Segen in die Häuser.  Das diesjährige Motto lautet „Frieden im Libanon und weltweit“ und wurde im Dezember Kindern der dritten und vierten Schulklassen der Stenzelbergschule im Schulgottesdienst über einen Kurzfilm näher gebracht.

100 Sternsinger waren in diesem Jahr dabei, zahlreiche von ihnen hatten schon im Vorjahr diese wunderschöne ökumenische Aktion unterstützt.

Weitere Infos über das Motto, den Film und die Vorbereitung der Sternensinger im Spektrum 1/2020


"Taft zum Kragen" - wunderbares Hör-Lebnis® in unserer Kirche in Stieldorf

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Wer sich am 3. Advent angesichts der Vielzahl der vorweihnachtlichen Veranstaltungen für die Literaturlesung in der evangelischen Kirche in Stiefdorf entschied, hatte eine hervorragende Wahl getroffen. Die Kölner Schauspielerin Angela H. Fischer las die Erzählung „Taft zum Kragen“ von Else Hueck-Dethio und entführte den leider nur sehr kleinen Kreis der Zuhörer in die adventlichen Szenen der Ehe eines strengen Pfarrer und seiner schüchternen Frau. Mit ihrer warmen und enorm wandlungsfähigen Altstimme erweckte sie die Personen der Geschichte – den vor selbstgerechtem Zorn donnernden Pastor, die schüchtern wispernde Pastorenfrau und den geschäftstüchtigen Seidenhändler Plötz - zum Leben. Eine zauberhafte Stunde und ein vorgezogenes exklusives vorweihnachtliches Geschenk für die Besucher.

Text: Dagmar Ziegner


„Friede auf Erden“ – beim JuGo am zweiten Advent stiegen Friedenstauben aus Papier in der Emmauskirche auf

Foto: Frederick Kosché
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Ein Jahr mit Kriegstreiberei und brutalen Konflikten weltweit liegt hinter uns – die Ansage der Engel damals auf den Feldern von Bethlehem – was hat sie gebracht? Alles nur leere Hoffnung?  Wie wir Weihnachten ehrlich und bewusst feiern können und sollen– darum ging es in diesem JuGo. Pfarrerin Haase-Schlie und Team hatten dazu auch eine Aktion der EKD-Friedens-Initiative aufgegriffen: Friedenstauben wurden aus Papier gefaltet und anschließend von den Gottesdienstbesuchern im Kirchraum zum Fliegen gebracht. Es war ein besonderer Moment und als Erinnerung daran konnten die „Friedensstifter“ anschließend mit nach Hause genommen werden. Der intensive und gut besuchte Gottesdienst wurde von der Gemeindeband begleitet, die zum kräftigen Mitsingen einlud. Im Anschluss wurden vom „Catering-Team“ wie immer liebevoll vorbereitete Leckereien angeboten und es war Gelegenheit für gute Gespräche und gemeinsames Einstimmen auf Weihnachten. 


„Vergänglich und ewig“ – in Erinnerung bleibende Eindrücke einer Ausstellung mit starkem Rahmenprogramm

Fotos der Ausstellung: G. Karlstetter
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Bildquelle: Rhein Weiblich, B. Toebe-Linden

Konzerte und Ausstellungen sind hochgeschätzte Angebote, die regelmäßig in der Emmauskirche stattfinden. In Kooperation mit dem Ökumenischen Hospizverein, dessen Gesprächs- und Themenabende die Ausstellung umrahmten, brachte „Vergänglich und ewig“ der Künstlerin Elizabeta Karlstetter zwei Wochen lang ganz besondere Eindrücke den Besuchern nah. Die Kunstwerke aus Fundstücken vom Rhein oder vom Lido-Strand Venedigs kombiniert mit Ölfarben beeindrucken und regen zum Nachdenken an. Botschaft ist nicht nur die Vergänglichkeit des Lebens, sondern vielmehr auch der Blick auf die Ewigkeit hin. So haben viele Werke neben dem Tod auch eine tröstliche Aussage. Als Rahmenprogramm hatte der Hospizdienst Gesprächsrunden angeboten und zum Einstieg einen Themenabend über Märchen als Bildersprache der Seele und in der Trauerarbeit. Viele Menschen sind in diesen 14 Tagen der Einladung in unsere Kirche in Heisterbacherrott gefolgt und waren berührt und bewegt.

Die Finissage wurde von einem großartigen Konzert von „rhein weiblich“ begleitet – so kam zum visuell Erlebten noch ein Hörgenuss der besonderen Art, als die sechs Rheintöchter Klassiker und kleine Kostbarkeiten aller Musikgenres als hochklassigen A-cappella-Gesang darboten.

Wir sind stolz und dankbar, dass wir in der Emmauskirche zu besonderen – und auch noch kostenfreien – Angeboten wie diesem einladen dürfen.


Adventsfeier des Betreuten Wohnens St. Margareta

Bild: Pixabay
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Es ist schon lange Tradition, dass Jugendliche einen Programmpunkt der Adventsfeier im Seniorenhaus übernehmen. Sie tun dies gerne und erleben dabei die große Freude, die sie den Bewohnern bereiten, hautnah.

Das Programm besteht aus bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen, Gedichten, Gedanken und Texten, die zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen.

In diesem Jahr ging es auch ein wenig um Rückschau, nicht nur auf das bald vergangene Jahr, sondern auch auf das gesamte Leben.

Wie schön, wenn man von sich sagen kann, dass alles, was passiert ist, das Gute und das Schlechte, einen zu dem Menschen gemacht hat, der man ist. Und wohltuend ist es, wenn man damit zufrieden ist.
Jeder Bewohner bekam von den Jugendlichen einen Schokoladenengel mit einem Segensspruch überreicht.

Text: Elke Fischer


Basar-Wochenende in der Emmauskirche – ein „vor-adventlicher Einkaufsbummel“ mit viel schönem Miteinander

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Fotos: Frank Schlie

Schon knapp eine halbe Stunde bevor die Emmauskirche am Samstag ihre Türen zum ökumenischen Advents-Basar öffnete, standen zahlreiche Besucher mit erwartungsvoll strahlenden Gesichtern vor dem Eingangsbereich und vertrieben sich die Wartezeit mit angeregten Gesprächen untereinander. Punkt 14:30 Uhr wurden die Wartenden freundlich eingelassen und fanden wie in jedem Jahr ein wunderbar vielseitiges Angebot: Selbstgebasteltes, tolle Hand- und Näharbeiten, Deko, Schmuck, Köstliches zum Mitnehmen in Form von Likören, Plätzchen, Früchtebrot und Marmeladen und noch viel mehr. Aber nicht nur in den Räumlichkeiten oben gab es wahre Schätze zu entdecken, der Floh- und Büchermarkt im Untergeschoss hatte so viel Tolles zu bieten, dass die Besucher beim Stöbern und Kaufen in den schmalen Gängen zwischen den Waren ganz schön miteinander auf Tuchfühlung kamen. Wer dann seinen „Einkaufsbummel auf beiden Etagen“ erfolgreich beendet hatte, der konnte noch sein Glück bei der Tombola versuchen, die auch in diesem Jahr wieder ansehnliche Gewinne bereithielt. An beiden Tagen mindestens genauso wichtig wie die Möglichkeit, sich beim Basar mit tollen Geschenken für sich oder liebe Menschen einzudecken, war aber natürlich das Miteinander. Bei frischen Waffeln und sehr leckeren gespendeten Kuchen konnten es sich die Gäste mit einem Kaffee gemütlich machen und angeregt miteinander plaudern.

Sowohl Samstag als auch Sonntag nach dem schönen Gottesdienst von Pfarrerin Haase-Schlie und Pfarrerin Krüger war der Basar sehr gut besucht, die Helfenden – unter anderem auch zahlreiche Konfis - hatten alle Hände voll zu tun, sie arbeiteten aber nicht nur mit Eifer sondern auch mit sichtlicher Freude.

Dank des großartigen Einsatzes aller Helfenden und den vielen Spendern und Besuchern erbrachte der Basar einen Erlös von 11.300 €, mit je einem Drittel davon werden unterstützt: die Familienhilfe für angenommene Kinder in der Ukraine (Projekt von Frau Kreppein), die Vereinigung Äthiopisch-Deutscher Christen in Deutschland e.V. (Familie Schmidt) für den Bau einer Solaranlage zur Schulgebäudebeleuchtung und das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in der Nähe von Jerusalem

 

Wir danken den Spendern von Kuchen, Tombola-Gewinnen und Waren für den Verkauf ganz herzlich. Und sagen ein großes Dankeschön allen, die das ganze Jahr kreativ arbeiteten; an diejenigen, die in den Tagen vor dem Basar räumten, sortierten, aufbauten; an das Team vom Verkauf und der Bewirtung an den Basartagen und an die starken Hände, die beim Abbau kräftig zupacken mussten. Der Adventsbasar ist ein wunderbarer Teil des Gemeindelebens, der ohne die vielen Mitwirkenden (in diesem Jahr auch weit über 60) niemals realisierbar wäre.


Wir sagen Euch an den lieben Advent ...

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Advent bezeichnet die Zeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu, Weihnachten, vorbereitet. Viele Menschen verbinden ganz bestimmte Vorstellungen mit den Wochen vor dem 24. Dezember. Es ist eine Zeit, in der Bräuche eine große Rolle spielen.

Inzwischen ist es bei uns in der Gemeinde schon eine liebgewonnene Tradition, dass sich verschiedene Generationen zum Kränze binden versammeln.

Am 28. November war es in diesem Jahr soweit: Bastelbegeisterte im Alter von 5 bis über 60 Jahren, fanden sich in der Kirche in Stieldorf ein. Eine große Auswahl an Tannengrün und anderen Materialien zum Binden beflügelte die Phantasie und unter sachkundigen Tipps von Britta Knies entstanden sehr schöne, individuelle Kränze.

Quasi nebenbei erfuhren die Teilnehmer etwas zur Entstehungsgeschichte des Adventskranzes, es lief weihnachtliche Musik und auch Punsch und Gebäck fehlten nicht.

So verbrachte die bunt gemischte Gruppe eine gemütliche Zeit und genoss die gemeinsame Einstimmung auf die Adventswochen. Und am Sonntag konnten dann alle gemütlich daheim die erste Kerze am selbstgemachten Adventskranz entzünden.

Text und Foto: Elke Fischer


Brot(e) für die Welt – die Jugend hat wieder mit Bäcker Rüth für den guten Zweck in der Backstube gezaubert

Foto: Ute Krüger
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Vergangenes Jahr hatten sich die Konfis mit großer Begeisterung an der Aktion „5.000 Brote“ von Brot für die Welt beteiligt und in der Bäckerei Rüth in Vinxel fleißig gebacken. Zwar gibt es 2019 die offizielle bundesweite Aktion nicht, aber weil im Vorjahr alle Beteiligten so viel Freude daran hatten, fragte Jugendleiterin Elke Fischer bei Bäcker Thorsten Rüth nach, ob er auch in diesem Jahr wieder seine Backstube öffnen würde und sich für den guten Zweck engagieren. Der Bäckermeister ließ sich nicht zweimal bitten und entwickelte – wie schon 2018 – sogar wieder neue Brotsorten für diese Aktion. Vier tolle Kreationen wurden einen Nachmittag lang von den Jugendlichen gebacken und im Anschluss an den Buß- und Bettags-Gottesdienst in Stieldorf verkauft. Die „Kundschaft“ war hellauf begeistert und Brot für die Welt darf sich über 450€ Spende freuen. Ein großer Dank an die Jugend und auch an Thorsten Rüth, sowohl für seine Kreativität als auch für sein Engagement.


"Sehnsucht nach Leben" – beeindruckende Film-Uraufführung am Gedenktag der Novemberpogrome

Foto: Mike Krüger
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Ein verfilmtes Hörspiel-Drama über verfolgte Juden in Polen - das war es, wozu wir die Gäste gemeinsam mit unserer Schwestergemeinde Sankt Margareta in die katholische Pfarrkirche eingeladen hatten. Was sie erlebten waren eine beeindruckende Inszenierung, und – zusammen mit den Hintergrundinfos des Autors Prof. Polte  - ein eindringlicher Appell an die Wachsamkeit gegenüber zunehmend auftretenden nationalistischen und antisemitischen Bestrebungen sowie die Mahnung, Geschichte nicht zu vergessen.

Weitere Infos finden Sie im Spektrum 4/2019.


Gottesdienst „30 Jahre Emmaus-Kirche“

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Der Gottesdienst am 3. November 2019 war der Erinnerung daran gewidmet, dass unsere „Emmaus-Kirche“ vor 30 Jahren – im Juni 1989 – eingeweiht worden ist. Eigentlich hatten wir vor, diesen schönen Anlass mit einer kleinen Ausstellung im Foyer zu verbinden, aber die gegenwärtige Unzugänglichkeit des Gemeindearchivs zwang uns zur Beschränkung.

Nun sind 30 Jahre ja auch kein „großes“ Jubiläum, aber noch sind heute viele dabei, die die ungewöhnlichen Anfänge der Kirche miterlebt hatten. Und nicht zuletzt: Es gerät gerne in Vergessenheit, dass die „Emmaus“ zu den ganz wenigen modernen und künstlerisch anspruchsvollen „echten“ Kirchen (nicht Gemeindezentren!) gehört, die in der Evangelischen Kirche im Rheinland nach den 1970ern überhaupt noch errichtet wurden.

So erinnerte dieser besondere Gottesdienst mit Liturgie und Predigt neben der spannenden Baugeschichte auch daran, dass der christliche Glaube ein Haus sucht, wie es schon die Schrift an vielen Stellen sagt (Psalm 84!), nicht zum Prunken, sondern zum Singen und Beten und Hören.

Ein etwas ausführlicherer Bericht erscheint im kommenden ‚Spektrum‘; und empfohlen wird besonders die detaillierte und reich bebilderte Darstellung im Jahrbuch 2009 des Rhein-Sieg-
Kreises (ausleihbar im Gemeindebüro oder beim Verfasser – s. Abb.).

Holger Weitenhagen


„Zeitreise zu schrägen Typen“ – die ökumenische Bibelwoche als besonderes Urlaubserlebnis

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Fotos: Pia Haase-Schlie

Gelebte Ökumene und auch eines der Highlights des Angebotes für Kids in der Emmauskirche, das ist jedes Jahr zu Beginn der Herbstferien die Ökumenische Kinderbibelwoche für Vor- und Grundschulkinder. Es war mal buntes Gewimmel, mal laut und mal ganz leise, mal Singen und mal Hinhören – auf jeden Fall ein Erlebnis für jeden einzelnen kleinen Menschen und gleichzeitig auch für die ganze Gemeinschaft. Drei Tage die in einen Abschlussgottesdienst mündeten, von dem Teilnehmende und Gäste gleichermaßen begeistert waren. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Spektrum 4/2019.


„Die Bretter die die Welt bedeuten“ – wieder eine großartige Musical-Aufführung der Ferien-Stars in der Kirche in Stieldorf

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Fotos: Antje Molwitz

"Coco Superstar ... und unsere Schule steht Kopf" so hieß das diesjährige Musical mit romantisch bis frecher Popmusik. Zwar stand in der Zeltkirche niemand auf dem Kopf, aber doch die jugendlichen Akteure und vielleicht auch der ein oder andere stolz-aufgeregte Angehörige „unter Strom“, als die Darbietung begann. Eine Woche hatten sich die Kids mit der Bonner Schauspielerin und Regisseurin Babette Dörmer und Jugendleiterin Elke Fischer auf die große Stunde vorbereitet, dabei viel Spaß gehabt und quasi nebenbei eine Menge fürs Leben gelernt: Teamplay, Toleranz, Selbstbewusstsein und auch Konzentration auf das Wesentliche. Neben der tollen Musik und dem professionellen Spiel der jugendlichen Darsteller überzeugte dann das Musical auch noch mit seiner Botschaft: Letztlich geht es nicht darum, wer die Beste ist – sondern darum anzuerkennen, dass jeder besondere Fähigkeiten hat und dass gerade diese Vielfalt die Schule ausmacht.

Am Ende gab es begeisterten und verdienten Applaus für die jungen Akteure – es ist immer großartig zu sehen, was innerhalb nur einer Woche auf die Beine gestellt wird. Wie auch in den Vorjahren waren Teilnehmende, Betreuer und Publikum hochzufrieden – so dass wir uns sicher auch künftig auf tolle Herbstferien-Musicals als feste Größe in der Jugendarbeit freuen dürfen.


Pilgerwanderung von Köln nach Marburg - Teil 1 -

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Auf den Spuren der heiligen Elisabeth

Am 13. September (ja, es war ein Freitag...) startete unsere Pilgergruppe nach einem Reisesegen von Ute Krüger von der Kirche in Stieldorf aus in Richtung Köln. Per Bahn in Köln angekommen folgte eine Einstimmung auf die Pilgerfahrt im Dom zu Köln. In den folgenden drei Tagen legten wir bei bestem Wetter rund 70 km zurück und sammelten fleißig Stempel in unseren Pilgerpässen.

Am späten Nachmittag des 3. Tages endete der erste Teil der Reise am Schloss Crottorf. 

 

Ein ausführlicher Reisebericht wird im nächsten "Spektrum" erscheinen.


„Saure Wochen, frohe Feste …!“

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Einerseits regiert im Bezirk Heisterbacherrott in diesen Wochen die Kärrnerarbeit der Glaubensvermittlung – unter anderem Kinderbibelwoche, Besinnung auf Karl Barth, Glaubenskurs, Wohnseminar, Gesprächsabend über Paulus und nicht zuletzt die jährliche Ausschussklausur in Gnadenthal …

… da durfte frei nach Goethe als frohes Fest in der Emmaus-Kirche der Erntedanksonntag nicht fehlen, mit Schwung und Fröhlichkeit, aber auch mit Nachdenklichkeit. Und er wurde in der vollen Kirche richtig gefeiert – im Dreiklang: Wort - Sakrament - Feier! Den Gottesdienst richteten Holger Weitenhagen und Jutta Gilka auf den tiefgehenden Predigttext von Jesaja Kap. 58 aus: „Brich dem Hungrigen dein Brot“ aus; dazu traten die Gedanken des Buches Prediger über unsere eigene Lebensgestaltung in Freude und Dankbarkeit. Hans Zick gestaltete den musikalischen Teil so mitreißend, dass zum Lohn herzhaftes Mitsingen und lauter Beifall zurückkommen mussten. Das Abendmahl in drei großen Kreisen um den Altar vereinte die Feiernden im Gedächtnis an all das, was Christus uns geschenkt hat, seine Hingabe für uns und die Gemeinschaft, die er uns stiftete. Und schließlich fanden sich fast alle noch zu Ann-Kristin Metz-Klemens herzhafter Kürbissuppe ein, tatkräftig unterstützt von Juttas Konfi-Truppe, bei frohen Gesprächen und viel Gelegenheit zum Vertiefen – man erfährt immer neu, wie viele Kreise der Emmaus-Kirche hier zusammenkommen. Da ertrugen die fleißigen Organisatoren auch das recht späte Ende … es dient ja der Gemeinschaft im Glauben und ist eine Freude!
Text Holger Weitenhagen, Fotos Frank Schlie

 

 


Erntedank-Familiengottesdienste in Birlinghoven und Stieldorf

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In jedem Jahr freut sich Pfarrerin Krüger besonders auch auf Erntedank in unserer Gemeinde: das gute Miteinander in den Gottesdiensten und die schöne Atmosphäre im Anschluss, wenn zusammen gegessen und geredet werden kann.

Die Lesung war Mk 4, 3-9 und bei ihrer Auslegung regte Pfarrerin Krüger die Gemeinde dazu an, auch einmal zu überlegen, welche Aussaat bisher in ihrem Leben aufgegangen sei und was nicht Früchte getragen habe. Wer wollte, konnte seine Gedanken auf vorbereitete Papierstreifen notieren, die von der Jugend eingesammelt wurden und anschließend den Erntekranz schmückten. Im Anschluss an den Gottesdienst fanden diese Notizen rege Beachtung und viele Betrachter sah man nicken und innehalten.  Erntedank sei die Gelegenheit sich bewusst zu werden, wieviel uns doch geschenkt ist, was wir oft als selbstverständlich betrachten.  Wir sollen nicht müde werden, selbst Gutes auszusäen und bei Misserfolgen zu überlegen, wie unser Einsatz bessere Früchte trägt. Gott selbst ist der Sämann, der uns immer wieder die Hände füllt und Hoffnung und Vertrauen in Gottes schöpferische Kraft sind der beste Nährboden, damit unser Leben, Denken und Tun miteinander in dieser Welt immer wieder aufblüht, Frucht trägt und uns gegenseitig durch Zeiten der Dürre trägt und ernährt.
In Birlinghoven wartete nach dem Gottesdienst wieder eine liebevoll vorbereitete Tafel, um die sich die Besucher alle gern bei einem Glas Wein versammelten. Wegen der Großbaustelle im Gemeindehaus gab es in Stieldorf nicht wie sonst traditionell eine heiße Suppe, aber das Kindergottesdienst-Team und einige andere Helfer hatten eine schöne Auswahl „Finger-Food“ vorbereitet, für jeden Geschmack und Groß und Klein war hier etwas Leckeres dabei. Rund um den Altar und die prachtvoll arrangierten Körbe mit den (Feld)-früchten standen viele Gottesdienstbesucher noch eine gute Stunde lang in regem Austausch zusammen.

Die Gemeinde verlies die Gottesdienste zwar jeweils im strömenden Regen, aber mit strahlenden Augen und sicher Dankbarkeit für Vieles im Herzen.

Bilder: Ute und Mike Krüger, Text: Birgit Retzmann


Karl Barth – ein gelungener Vortragsabend in der Emmauskirche

Foto: Peter Schäfer
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Anspruchsvoll, spannend und humorvoll zugleich - Dr. Holger Weitenhagen schaffte es wieder einmal, seine Zuhörer fesselnd mit hineinzunehmen in das umfassende Werk und Wirken dieses großen Theologen des 19. und 20. Jahrhunderts.
Mehr dazu lesen Sie im Spektrum 4/2019.

Text: Pia Haase-Schlie


Familienfest in Birlinghoven – die Gemeinde feiert mit Groß und Klein

Fotos: Ute Krüger
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Wenn sich traditionsgemäß am letzten Sonntag der Sommerferien Jung und Alt in Birlinghoven zum Kinder-und Familienfest treffen, dann ist unsere Gemeinde natürlich mit vollem Einsatz vertreten. Auch in diesem Jahr schien die Sonne wieder von einem strahlend blauen Himmel als Pfarrerin Krüger, unterstützt vom CVJM Posaunenchor, den Gottesdienst hielt. Im Anschluss daran durften die jüngeren Festgäste mit großem Spaß auf dem durch die Gemeindestiftung gesponsorten Kettenkarussell ihre Runden drehen. Unsere fleißigen Standhelfer drückten – manchmal mit Augenzwinkern auch nicht nur zum Start der Fahrt - auf die Hupe. Einen Service für die Seele der ganz besonderen Art gab es auch vor Ort: einen „Segen-to-Go“ als kleine Kärtchen mit guten Botschaften zum Mitnehmen für Jedermann.

Viele intensive Gespräche mit der Gemeinde bereits verbundenen aber auch mit bisher unbekannten Menschen wurden geführt und Angebote unseres attraktiven Gemeindelebens beworben. Im Rahmen der Aktion „Daumen hoch“-für unsere Kinder-und Jugendräume machten Pfarrerin Krüger und auch die Teamer bzw. ehemalige Konfirmanden so manche kleine Spende locker.  Ein fröhlicher und gelungener Tag für Groß und Klein – gerne im nächsten Jahr wieder, natürlich mit uns.


„Sturm im Kirchenschiff“ – Stieldorfer Gottesdienst für die Kleinsten

Fotos:Elke Fischer
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Am 5. September erlebten die Kinder bei einem Mitmachtheater einen Sturm im „Kirchenschiff“. Sie waren mitten in der Geschichte der Sturmstillung. Den Eltern fiel dabei die Rolle zu, die stürmische Geräuschkulisse, mit entsprechenden Instrumenten, entstehen zu lassen.
Was die Kinder von der Geschichte mitgenommen haben ist die Botschaft, dass wir uns auf Jesus verlassen können. Wenn es mal stürmisch wird in unserem Leben ist er immer da, wir müssen nur Vertrauen in ihn haben. Für Kinder die solch eine Botschaft aufgrund des Alters noch nicht verstehen bleibt auf jeden Fall ein schönes, positives Erlebnis in der Kirche in Erinnerung und zu wissen Kirche ist spannend, da erlebt man etwas, das macht Freude ist ein großer Gewinn schon für die Jüngsten.     

Den „Gottesdienst für kleine Leute“ gibt es in Stieldorf seit etwa 8 Jahren, er findet etwa 6 mal im Jahr statt, die Termine werden über den Schaukasten, die Abkündigungen und die Homepage mitgeteilt. Angesprochen werden Eltern, Großeltern mit ihren Kindern im Alter von ca. 2 – 5 Jahren. Diese, besonders auf das Alter der Kinder abgestimmte, Gottesdienstform erfreut sich großer Beliebtheit, bei allen Konfessionen und auch Menschen ohne Konfession. Der Gottesdienst ist musikalisch begleitet und findet ohne Pfarrer/in statt. Die Dauer von ca. 30 Min. ist perfekt für die jungen Kirchenbesucher/innen. Im Anschluss klingt der Gottesdienst immer bei einem Beisammensein, mit Gebäck und Getränken und einer auf das Thema abgestimmten Bastelaktion aus.

Text: Elke Fischer    


Apostel Paulus – wer war er? Wie sind seine Schriften zu verstehen?

Foto: Pia Haase-Schlie
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Diese und weitere Fragen beschäftigten die Teilnehmer eines Gesprächsabends am 05. September in der Emmauskirche.  Dem Moderator, Dr. Holger Weitenhagen, gelang es mit einer hervorragenden Ausarbeitung, einen komprimierten Einblick in das Leben und Wirken des Apostels zu geben.

Details über den Abend und eine der interessantesten Persönlichkeiten der christlichen Geschichte lesen Sie im Spektrum 4/2019.


Weiherfest Heisterbacherrott 2019 – Glocken, Glaube und Geselligkeit

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Wunderschöner Sonnenschein begleitete das größte Sommerfest des Ortes, das der guten Tradition folgend wieder mit dem Läuten der Beier-Gruppe um 18 Uhr begann. Es folgte der ökumenische Gottesdienst unter dem Motto: Ankommen und in den Alltag neu aufbrechen. Ca. 180 Menschen saßen unter Gottes blauem Himmel, freuten sich an der schönen Musik der ev. Gemeindeband, tankten gute Gedanken und nahmen Gottes Segen mit. Der warme Sommerabend lud danach zu angeregten Gesprächen und fröhlichem Feiern ein, für alle Teilnehmenden war es auch in diesem Jahr wieder ein Genuss. Mehr dazu lesen Sie im Spektrum 4/2019


Fotos: Klaus Arzdorf


Impulswanderung zum Thema Dank

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Am 31.8. machte sich um 7:30 Uhr eine ökumenisch besetze Gruppe auf den Weg, von der Servatiuskapelle, in Aegidienberg, nach Bad Honnef.

Die Kapelle erstmals 1582 erwähnt ist auch heute noch Ziel für die Sakramentsprozessionen der kath. Kirche St.  Johann Baptist. Als Dank für die überstandene Pest gelobten die Honnefer, am Ende des Mittelalters, zweimal jährlich zur Kapelle zu pilgern. Dieser Brauch besteht bis heute.

Dank, war der Grund für die Prozession – Dank, auch das Therma der Impulswanderung. Der gut befestigte Weg führte zunächst bergauf und dann sanft ins Mucherwiesental hinab. Unterwegs gab es sechs Haltepunkte, an denen Texte gelesen wurden oder es wurde gesungen und auch geschwiegen. Nur die Naturgeräusche wahrnehmen, sitzen und genießen, das taten die 12 Teilnehmer/innen. In Bad Honnef angekommen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück in der Bäckerei Welsch. Gut gestärkt gingen wir dann zur Kirche St. Johann Baptist hinüber. Dort erwartete uns Erwin Martini, der ehrenamtlich zu unterschiedlichen Themen Führungen durch die Kirche anbietet. Zunächst griff er das Thema unseres Wanderweges, den Dank, auf. In der Kirche fanden sich Symbole, die einen Bezug zum Dank haben, sich aber dem Betrachter nur durch sachkundige Hinweise erschließen. Ausführungen zur Baugeschichte der Kirche rundeten das Ganze noch ab. Es war ein wunderschöner, ruhiger und interessanter Samstagvormittag und wir freuen uns schon auf die Vorbereitung der nächsten Wanderung im neuen Jahr.

 Text: Elke Fischer    Fotos: Mike Krüger


Ökumenischer Theaterabend "Judas"

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Fotos: Mike Krüger

„War Judas kein Verräter?!“ Zu diesem provokanten Perspektivwechsel luden wir in der Karwoche zum Theaterabend in die katholische Kirche Sankt Margareta ein.  Der Kölner Schauspieler Andreas Strigl zog, von Peter Hardung an der Orgel begleitet, mit seinem intensiven Spiel die Zuschauer in seinen Bann. Eine Aufführung die berührte und zum Nachdenken anstieß.

Details dazu finden Sie im Spektrum 2/2019.


„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ Sommersegnungsgottesdienst in Stieldorf

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Fotos: Ute Krüger
 

Mit Gottes Segen schickte Pfarrerin Krüger alle Besucher dieses wunderbaren Familiengottesdienstes in die Sommerwochen.  Nicht nur die Seven-Hills waren als musikalische Begleitung zu Gast, auch Gipfelstürmer, Überflieger. Meditationsprofis und Nordlichter kamen zu Wort, um ihre persönlichen Ansichten zu Urlaub und Auszeit zu erläutern.

Im Anschluss gab es ein Picknick im Gemeindegarten, bei Sonnenschein und vielen (zum größten Teil gespendeten) Köstlichkeiten saßen Groß und Klein beisammen und genossen den regen Austausch und das gemeinsame Spielen und Basteln.
Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Ausgabe 3/2019 unseres Gemeindebriefes. 


Oldtimer–Ausfahrt „Zeitreise 2019“

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Fotos: Ute Krüger

Was braucht man für eine Zeitreise?! Tolle Automobile, die Oldtimerfreunde Siebengebirge, interessierte Senioren aus dem Umkreis und Pfarrerin Krüger nebst einigen Helfern vor Ort in Stieldorf. Wenn dann leckere Snacks, ein Fässchen Kölsch, eine schöne Reiseroute und viel Sonnenschein dazu kommen, schmilzt die Zeit nur so dahin….
Mehr zu unserer diesjährigen Oldtimer-Ausfahrt im Spektrum 3/2019.


Foto-Sichtungen für die Archivarbeit – Retrospektive bei Kaffee und Kuchen

Fotos: Pia Haase-Schlie
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Die beiden Nachmittage zur Bestimmung alter Gemeindefotos waren ein Erfolg für das Bildarchiv – jede Menge Personen und Anlässe konnten identifiziert werden. Alle Beteiligten hatten sichtlich Spaß, bei Kaffee und Kuchen dem reichen Gemeindeleben in den letzten Jahrzehnten nachzuspüren. 

Weitere Infos im Spektrum 3/2019


Schweigewanderung zum Thema Zeit

Foto: Elke Fischer
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„Die Zeit, sie vergeht wie im Flug, sagen wir, weil wir sie nicht verstehen. Was ist denn Zeit? Tage vergehen, Monate, Jahre, unser Leben, wir sind jung, werden alt, wir sterben…. Wir alle sind der Zeit unterworfen, aber haben keine Macht über sie……“

Mit diesen einleitenden Worten begann die Schweigewanderung am 15. Juni. Fünfzehn interessierte Menschen, katholisch, evangelisch und freikirchlich engagiert, trafen sich um 6:00 Uhr morgens, an unserer Kirche in Stieldorf.

Das Thema „Zeit – Zeit zum Leben“ begleitete die 1,5 stündige Wanderung durch das Lauterbachtal. An verschiedenen Haltpunkten wurde der Weg durch Texte unterbrochen, diese waren teilweise sehr berührend oder machten nachdenklich.

Neben dem Wandern, den Impulsen und der stillen Einkehr gab es auch noch ein tolles Frühstück unter freiem Himmel.

Als Resümee lässt sich festhalten, wenn ich mein Leben in einem größeren Zusammenhang sehe, also als mehr als nur die Summe meiner Tage, dann komme ich vielleicht zu der Einsicht, dass Gott auch mein kleines Leben in seiner Hand hält, mit allen Erfolgen und Misserfolgen. Ich glaube Gott hat einen Plan für diese Welt und auch für mein Leben. Er führt alles zu einem Ziel “…und siehe es war gut…“

Text: Elke Fischer


Jubelkonfirmationen 2019

Foto: Mike Krüger
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Foto: Ursula Blondiau
Foto: Dr. Manuel Metz
 

Herzlich eingeladen hatten die beiden Pfarrerinnen die Jubelkonfirmanden dieses Jahres, um in der Gemeinschaft ihre Goldenene, Diamantene, Eiserne oder sogar Gnaden Konfirmation zu feiern. Viele waren dem Aufruf gefolgt und erlebten wunderschöne Gottesdienste - detaillierte Artikel zu den Jubelkonfirmationen lesen Sie im Spektrum 3/2019


Ökumenische Prozession am Pfingstmontag

Foto: Frank Schlie
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Zum zweiten Mal machten sich evangelische und katholische Christen gemeinsam auf den Weg von Kirche (St.Josef, Thomasberg) zu Kirche (Emmauskirche, Heisterbacherrott).  Begleitet von den Bläsern der "Bergklänge" sangen und beteten sie und bezeugten so den gemeinsamen Glauben - passend zum Pfingstfest. Mit einem gemeinsamen Grillen klang der festliche Abend aus. Weitere Infos folgen im Spektrum 3/2019.Text: Pia Haase-Schlie

 

 


„Schau an der schönen Gärten Zier“

Fotos: Frank Schlie
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Bei sensationellem Wetter gab es auch in diesem Jahr bei den offenen Gartenpforten wieder Einiges zu bewundern! Tolle Tipps zur Gartenpflege, kleine Erfrischungen und viele gute Gespräche prägten den herrlichen Nachmittag – mehr dazu dann im Spektrum 3/2019. 


Himmelfahrtsgottesdienst in Birlinghoven

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Fotos: M. Krüger

Bang richtete sich der Blick an diesem Donnerstag gen Himmel. Würde das Wetter halten? Das Firmament hatte sich mit Wolken verhangen und die Wettervorhersage prophezeite ein nicht zu verachtendes Regenrisiko.

Aber das Wetter blieb trocken und die Bänke und Tische im Garten des Gemeindehauses in Birlinghoven füllten sich mit über 70 Gottesdienstteilnehmern. Inmitten unseres wunderschönen Gemeindegartens und untermalt von Möwengeschrei und Amselgesang hörte die Gemeinde im Gottesdienst die Schöpfungsgeschichte als Lesung. In der Predigt beleuchtete Pfarrerin Krüger den Umgang des Menschen mit der Schöpfung und verdeutlichte den Schutzauftrag der Menschheit gegenüber der Natur. Untermalt wurde der gesamte Gottesdienst vom Kirchenchor unter der Leitung von Friedhelm Lösti.

Im Anschluß an den eindrücklichen Gottesdienst labte sich die Gemeinde an allerlei Köstlichkeiten. Zudem wurden die Themen Nachhaltigkeit und Upcycling im Gemeindehaus kreativ "bearbeitet". Bei Susanne Berger-Krups konnte man sich praktische und kreative Tipps zur Müllreduzierung und -sammlung zur Förderung von sozialen Projekten holen. 

Unter der Anleitung von Birgit Retzmann wurden aus gebrauchten Aluminium-Kaffeekapseln wunderschöne Schmuckstücke in Form von Halsketten gebastelt. Der Andrang war groß und die Produktivität immens!

Wir bedanken uns bei Allen, die durch Ihre Hilfe und/oder Spende diesen wunderbaren Gottesdienst möglich gemacht haben!


Cantus Cantiamus – vielfältiger Hörgenuss im Gottesdienst

Foto: Bernd Morgenstern
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Der noch junge Chor „Cantus Cantiamus“, unter Leitung von Peter Zens, erfreute die Gottesdienstgemeinde am 2.Juni mit modernen Liedern wie z.B. dem „Halleluja“ von L. Cohen, "Imagine" von J. Lennon, wie auch z.B. aus dem Felsenfest-Zyklus: „In der Stille angekommen“. 


Familienfreizeit Gnadenthal – kurze Auszeit mit viel Wert

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Fotos: Frank Schlie

Auch in diesem Jahr durften die Teilnehmer der Familienfreizeit wieder ein wunderbares Wochenende auf dem Nehemia-Hof verbringen. Rundgänge durch's Dorf mit Besuch von Bauernhof und Kirche, Themenrunden für die Erwachsenen, Kinderbetreuung, Spieleabend, Wanderungen durch die Umgebung, Singen und mehr erfreuten die Gemüter der Großen und der Kleinen. Mehr dazu im Spektrum 3/2019… 


Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden 2019

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Im Rahmen von sehr stimmungsvollen und schönen Gottesdiensten wurden die Konfirmanden des Jahrgangs 2018/2019 in die Gemeinschaft der Erwachsenen unserer Kirchengemeinde aufgenommen. Wir danken allen Jugendlichen für ihr Engagement während dieser Zeit und freuen uns, wenn sie auch weiterhin ganz aktiv am Gemeindeleben teilhaben!


„Mit 50 € um die Welt“ … und in ein anderes Leben!

Fotos: Mike Krüger
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Zugegeben: eine „Zelt“-kirche ist natürlich der perfekte Ort für das Gastspiel eines jungen Rucksack-Weltenbummlers.  Vielleicht lag es zu einem kleinen Teil auch daran, dass die Lesung des Bestseller-Autors Christopher Schacht in der vollbesetzten Stieldorfer Kirche von der ersten Minute an alle Gäste in ihren Bann zog. Hauptsächlich lag es aber sicher an seinen detailgetreuen Schilderungen einer abenteuerlichen Weltumrundung und seiner großen Offenheit bei der Erläuterung seines persönlichen Weges zum Glauben während dieser vierjährigen Reise.

Mehr dazu können Sie im Spektrum 2/2019 lesen.


Jesuskontakt - Ökumenische Exerzitien im Alltag

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Fünf Wochen lang trafen sich katholische und evangelische Christen unter Anleitung von Diakon Casel und Pfarrerin Haase-Schlie zu  ökumenischen Exerzitien. Mit was genau sich die Teilnehmer beschäftigten und wie bereichernd diese Zeit für alle war, lesen Sie im Spektrum 2/2019. 


Frühlingsgruß - Benefizkonzert mit Hans Zick

Bildmaterial Hans Zick
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Auch wenn es morgens noch schneite: um den Frühling angemessen zu begrüßen, gab Hans Zick am 7. April in der Emmaus-Kirche ein Benefiz-Konzert für die Gemeindestiftung. An Orgel und Klavier begeisterte er die Zuhörer mit seinem Können – mehr über diesen Hör-Genuss in der Ausgabe 2/2019 des Gemeindebriefes.


„Klimawandel – was kann ich selbst dagegen tun?!“

Foto: Pressematerial Prof. Dr. Froitzheim
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Auf gemeinsame Einladung der katholischen Kirchengemeinden St. Judas Thaddäus und St. Joseph sowie unserer Gemeinde hielt Professor Dr. Nikolaus Froitzheim Anfang April einen fesselnden und informativen Vortrag zum Klimawandel und erklärte Ursachen und Folgen. Unter anderem nannte er 5 Punkte, wie Jeder zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes beitragen kann und sollte! Weitere Informationen zu der sehr gut besuchten Veranstaltung finden Sie im Spektrum 2/2019.


Traditioneller Belohnungsabend für das Kigo-Team Stieldorf

Foto: Elke Fischer
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„Was für ein schöner Abend“, „Sehr lecker!“, und „Tolle Gesprächsrunde“ – mit diesen Kommentaren verabschiedeten wir uns nach einem langen Abend im Bredershof in Dollendorf. Für den 14. April hatte Jugendleiterin Elke Fischer im Namen der Gemeinde die ehrenamtlichen Helferinnen im Kindergottesdienst eingeladen – als Dank für die treuen Dienste, denn nach wie vor findet in Stieldorf jeden Sonntag (nur Ferien ausgenommen) parallel zum Hauptgottesdienst der Kindergottesdienst im Gemeindehaus statt. Sehr erfreulich ist die Erweiterung des Kigo-Teams: nachdem jahrelang nur 4 oder 5  Ehrenamtliche dabei waren, sind wir derzeit 8 Frauen, die reihum alleine oder oft auch zu zweit die Gottesdienste halten. Erklärtes Ziel bei uns allen: Eltern die Möglichkeit geben, selber ungestört am sonntäglichen Gottesdienst teilnehmen zu können, und den Kindern Spaß und Freude in der Kirche zu ermöglichen und einen ersten Zugang zu biblischen Geschichten zu öffnen. Dabei helfen die vielfältigen Arbeitsmaterialien und Erzählmethoden, die wir im Laufe der Jahre angeschafft bzw. uns angeeignet haben – so erzählen wir beispielsweise „Wüstengeschichten“ der Bibel sehr gerne mit dem Sandsack: die Geschichte wird dabei parallel zum freien Erzählen mithilfe von kleinen Figuren oder Symbolen im Sand nachgestellt. Erstaunlich, wie aufmerksam auch die kleineren Kinder dabei zuhören können! Sehr beliebt bei allen Kindern sind natürlich auch die Bastelangebote, die fast jeden Sonntag den thematischen Teil abrunden. Alle Kindergarten- und Grundschulkinder sind uns herzlich willkommen! Wir freuen uns auf noch viele spannende Kindergottesdienste!

Sabine Pichler


Bibelseminar in der Emmauskirche - Vier Abende für "Fragen an die Bibel"

Foto: Frank Schlie
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„Fragen an die Bibel“ – unter diesem Titel wurde in der Emmaus-Kirche Heisterbacherrott zu einem Seminar im Februar und März eingeladen. Pfarrerin Pia Haase-Schlie leitete und moderierte die vier Donnerstag-Abende und Pastor Dr. Holger Weitenhagen gestaltete sie inhaltlich.

Der erste Abend galt den Problemen beim Lesen der so unterschiedlichen Texte unserer Heiligen Schrift und ihrer Übersetzungen, der zweite befasste sich gezielt mit den Besonderheiten des Alten und der dritte mit denen des Neuen Testaments. Der vierte schließlich war den Fragen und speziellen Interessen der Teilnehmer gewidmet.

Obwohl die Einladenden zunächst mit 8 bis 12 Teilnehmern samt Lernbedarf gerechnet hatten, kamen zur freudigen Überraschung an allen Abenden über 27 Interessierte, unter ihnen viele, die selbst Hauskreise und Bibelstunden leiteten und profunde Kenntnisse mitbrachten – eine beachtliche, aber zugleich spannende und ermunternde Herausforderung an alle.

Die Stimmung war rundum gut und aufgeschlossen, nicht nur dank des angebotenen Glases Wein in der Pause; die vielen Diskussionsbeiträge und intensiven Nachgespräche bewiesen, wie sinnvoll dieses Gemeindeangebot war – auch über Gemeindegrenzen hinaus.

Allgemein wurde zum Abschluss des Seminars der Wunsch nach Vertiefung einzelner Themen geäußert, vom Bible-Sharing bis zu den Erzählformen der Bibel – Wünsche, denen die Initiatoren mit Freude zu gegebener Zeit nachkommen werden. Alles zusammen war dies ein sehr hoffnungsvoll stimmendes Paket gemeinsamer Arbeit auf dem Weg des Glaubens.

(H.W.)


„Probiere mal was aus“ hieß das Motto bei der Stieldorfer Ideenwerkstatt Schattentheater

Foto: Elke Fischer
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Mit viel Ideenreichtum gingen die Kinder im Alter von 8-11 Jahren ans Werk und bauten ihr eigenes Schattentheater mit Figuren und einer Bühne.

Viele Vorlagen standen zur Verfügung und wurden dann noch nach persönlichem Geschmack gestaltet. Auch Ideen für die eigene Geschichte hatten die Kinder reichlich. Es hat allen Beteiligten viel Freude gemacht und das junge Publikum brennt schon auf eine Wiederholung.    


Ökumenischer Weltgebetstag 2019: „Kommt – alles ist bereit!“

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Fotos: Ute Krüger und Frank Schlie

Die Frauen aus Slowenien haben dieses Motto sehr bewusst ausgesucht, denn diese einladenden Worte Jesu tun einfach gut in einer Zeit, in der Mauern gebaut werden, Menschen und Staaten sich gegeneinander abgrenzen.

Symbolisch dafür standen in den beiden Gottesdiensten in Sankt Judas Thaddäus und in Sankt Margareta liebevoll gedeckte einladende Tische.

Die Besucher konnten sich an zwei überzeugend gestalteten Gottesdiensten und auch an landestypischen Köstlichkeiten erfreuen.

In Heisterbacherrott kam das Konzept des ökumenischen Vorbereitungskreises, den „WGT“ mit dem „Even-Song“ zu kombinieren sehr gut an.  

Mehr Infos dazu im Spektrum 2/2019.


ALAAF!

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Der Jammerlappen
Ute mit dem Jammerlappen in der Bütt
Seven Hills Singers
Der Rauschendorfer Jung
 

Mittlerweile schon Tradition sind die Karnevalsgottesdienste in Birlinghoven und Stieldorf. Bunt verkleidet fanden sich die Gottesdienstbesucher am Samstag und Sonntag in den ebenso festlich geschmückten Gottesdienststätten Birlinghoven und Stieldorf ein. 

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Friedhelm Lösti und den "Seven Hills", welche mit dem Hit "Neubau in Stieldorf" das Auditorium in Rage sangen. 

Theologisch unterstützt wurde Ute Krüger auch in diesem Jahr wieder durch den Jammerlappen, welcher im Kanzelgespräch seine durchaus alternative Sicht auf die Dinge darlegte und sein Erscheinen auch für die nächsten Jahre -stets pünktlich zu Karneval- in Aussicht stellte. 

Für die Lesung -natürlich in allerfeinstem Dialekt- stieg der allseits bekannte "Rauschendorfer Jung" Jürgen Reintgen in die Bütt. 

Im Anschluss gab es Sekt, Berliner und Krapfen - Herzlichen Dank!

Ein Dank an alle Mitwirkenden für diesen gelungenen Karnevalsgottesdienst.

 

ALAAF!!


Aquarell Workshop in Stieldorf - "Gott gab jedem von uns Gaben und Talente mit – entdecke deine"

Fotos: Elke Fischer
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Unter diesem Motto versammelten sich am 23. Februar 12 Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren zu einem Aquarellmalerei Workshop. Einige der Jugendlichen hatten schon erste Erfahrungen mit dieser Maltechnik, für die meisten war es aber Neuland.

Nach Erklärungen, Beispielen und etwas Anleitung von Jacqueline Lehmann wurde mit viel Freude ausprobiert und es entstanden schöne, individuelle und völlig unterschiedliche Kunstwerke. 


VALENTINSTAG in der EMMAUSKIRCHE

Foto: Frank Schlie
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Pia Haase-Schlie und Elisabeth Stenmans-Goerdeler hatten auch in diesem Jahr zu einem besonderen Gottesdienst für Liebende in die Emmauskirche eingeladen. Lächelnd verließen 16 Paare unterschiedlichsten Alters nach der Andacht den Kirchraum, um mit einem Glas Sekt im festlich geschmückten Foyer auf die weitere Partnerschaft anzustoßen.

Es tut einfach gut, dankbar inmitten aller Alltagsaufgaben wahrzunehmen, welch ein Segen es ist, einen liebsten Menschen an der Seite zu haben.

Weitere Infos demnächst im Spektrum…


"Papst Franziskus im Gemeindehaus Stieldorf"

Foto: Elke Fischer
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Eine erfreuliche Überraschung war das, als ich in meinem E-Mail-Eingang die Einladung von Elke Fischer vorfand, zur Aufführung des „Papst-Films“ ins Stieldorfer Gemeindehaus zu kommen. Viel hatte ich schon über den Film Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ von Wim Wenders gehört, als der Film Mitte 2018 in die Kinos kam. Jetzt gab es die Gelegenheit, ihn „hier bei uns“ zu sehen!

Etwa dreißig Personen in ökumenischer Buntheit fanden sich im Kinosaal ein. Kinosaal? Diesen Eindruck bekam man, wenn man die Stuhlreihen und den professionellen Großbildschirm sah (von einem anonymen Wohltäter gespendet, wie man mir sagte). Pünktlich um 17 Uhr am 2. Februar lief die Vorstellung an, auf Anhieb ohne technische Probleme – nicht selbstverständlich, wie aus manch anderen Vorträgen bekannt.

Wim Wenders zeigt den Papst in erster Linie als tief gläubigen, aber auch kritischen Christen Jorge Mario Bergoglio (geb. 1936) und erst in zweiter Linie in seiner Rolle als Oberhaupt der katholischen Kirche. So ist ein Porträtfilm entstanden, in dem uns der Papst als Mensch sehr nahe kommt. Diese außergewöhnliche Nähe entsteht vor allem dadurch, dass der Papst – anders als bei einem üblichen Interview – direkt in die Kamera spricht (und der Interviewer Wim Wenders unsichtbar und unhörbar bleibt). Dabei kommen fünf große Themen zur Sprache: Umweltschutz, Armut, Waffenhandel, Globalisierung und Weltfrieden. Bei diesen Themen zeigt sich, dass der Papst ein besonders politischer Papst ist, dem an einem globalen gesellschaftlichen Wandel gelegen ist.

Hinzu kommen Ausschnitte aus Filmmaterial des Vatikans: der Papst auf Reisen, beim Besuch in Gefängnissen, Armenvierteln oder Flüchtlingslagern. Kurze nachgestellte Schwarz-Weiß-Szenen aus dem Leben des Franz von Assisi werden eingestreut. Wie ich gelesen habe, wurden die Szenen mit einer Kurbelkamera aus den 1920er Jahren gedreht, wodurch sie uns wie Ausschnitte aus einem alten Schwarz-Weiß-Stummfilm erscheinen.

Vermutlich hat der Film uns alle beeindruckt, manche wie mich mehr, manche weniger, vielleicht in unterschiedlicher Hinsicht. Auch im Internet gibt es Rezensionen von negativ bis positiv und dazwischen. Mit einem ehrlichen Applaus ging die Vorführung zu Ende. Saft und Gebäck luden im Anschluss zu Gesprächen ein. Und Elke Fischer möchte ich hier meinen herzlichen Dank für dieses besondere Erlebnis aussprechen.

Text: Gernot Richter, Pfarrgemeinde Sankt Margareta, Stieldorf


Die Hände und Herzen unserer Gemeinde – Mitarbeitenden-Dankeschön 2019

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Fotos: M. Krüger

Es begann mit einem wunderbaren Sinnbild im Eingangsbereich: die Ehrenamtlichen wurden von den Konfis gebeten, ihren (Finger-) Abdruck in Gold auf einem Ölbild unseres Gemeinde-Baumes zu hinterlassen; ganz so wie sie sonst in unserem Gemeindeleben ihre prägenden Abdrücke hinterlassen.

Über 100 Helferinnen und Helfer waren der Einladung gefolgt, und das waren noch lange nicht alle Aktiven, die durch ihren unermüdlichen Einsatz – teilweise im Fokus, teilweise im Verborgenen – das breite Spektrum unserer Gemeindearbeit erst möglich machen.

Der Frauenchor Vocabella unter Leitung von Aljoschka Dippold und ein Dudelsack-Solo von Alex Froitzheim begleiteten die Andacht in der Emmauskirche, in der Pfarrerin Haase-Schlie und Pfarrerin Krüger aus der Bibel über die Speisung der 5000 mit fünf Broten und zwei Fischen lasen und anschließend diese Bibelstelle einmal anders auslegten: Wenn Einige ein wenig Zeit übrig haben, und Anderen davon schenken, dann können alle „satt“ werden. Genau das ist es, was die Ehrenamtlichen unserer Gemeinde tun, sie schenken sich und ihre Zeit unserer Kirche, den Menschen unserer Gemeinde. In zahlreichen Gruppen, Chören, in der Jugend- und Seniorenarbeit, als Prädikanten, Pastor im Ehrenamt, bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, im Presbyterium, bei der Verteilung des Gemeindebriefes und in vielen, vielen Bereichen mehr.

Als dann junge und auch nicht mehr ganz junge Ehrenamtler über ihre Motivation zum Engagement in der Gemeinde sprachen, waren die Ausgangsmotive unterschiedlich, aber eine Botschaft einstimmig: nicht nur die Gemeinde wird durch das Mitwirken der Helferinnen und Helfer reicher – auch die Ehrenamtlichen sehen sich durch ihren Einsatz in vielerlei Hinsicht „bereichert“.

Unsere Gemeinde wird von vielen Händen und Herzen getragen  – und so können wir zuversichtlich hoffen, dass auch in den Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel und auferlegter Umstrukturierungen von Kirchengemeinden unsere Gemeinde weiterhin in Verkündigung und einem breitgefächerten Angebot für alle Mitglieder stark sein wird.

Im Anschluss an die Andacht waren noch ein paar Stündchen Zeit für einen regen Austausch untereinander und für den einen oder anderen persönlichen Dank – natürlich war auch für das leibliche Wohl unserer Aktiven gesorgt.


Ein tolles Konfiwochenende 2019

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Fotos:
Elke Fischer/Ute Krüger

Zu Fuß marschierten wir den Venusberg zur Jugendherberge hoch. Nachdem wir angekommen waren, sind wir erst einmal auf unsere Zimmer gegangen und haben unsere Koffer ausgepackt.  Im Tagungsraum trafen wir uns und hörten, was uns am Wochenende so erwartet und dann hatten wir erstmal Freizeit.  Ich fand sehr cool, dass alle Konfis und Teamer während der Freizeit immer zusammen Tischtennis gespielt haben. Schon beim Abendessen, was sehr lecker war, wurden die „Konfi-Heldenkarten“ für das gesamte Wochenende ausgeteilt. Nach einer ersten Arbeitseinheit über die Schöpfungsgeschichte, gingen wir, wie jeden Abend, in die Kirche gegenüber zur Abendandacht. Das Schönste daran war immer, dass es in der Kirche komplett dunkel war und wir nur kleine Lampen in der Hand hatten. Eine ganz besonders ruhige Stimmung entstand dadurch und man konnte sich auf die Texte und Lieder besonders gut konzentrieren.

Danach haben wir immer alle zusammen „Werwolf“ gespielt. Am Samstag haben wir uns auf verschiedene kleine Projekte zum Thema „Schöpfung“ aufgeteilt und die Ergebnisse anschließen allen präsentiert. Es ging um den Menschen als Geschöpf, wie man mit der Schöpfung umgeht oder auch um den Vergleich von Schöpfungsbericht und Evolutionstheorie. Zur Entspannung hatten die Teamer für uns eine Konfi Olympiade vorbereitet, die sehr viel Spaß gemacht hat. Gegen Abend kam Patrick Cremer von der Sternwarte Bonn vorbei, um uns etwas über den Urknall zu erzählen. Wir durften auch durch sein Teleskop den Mond bewundern und stellten fest, dass Urknall und Schöpfungsglaube sich nicht ausschließen müssen.  Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück mussten wir leider schon wieder Koffer packen. Anschließend sind wir dann in den Gottesdienst gegangen und wurden dort sogar mit in die Predigt einbezogen. Um 14 Uhr wurden wir dann leider schon wieder abgeholt. Müde, aber sehr froh, so ein tolles Wochenende erlebt zu haben.

 

J. (Konfirmandin aus Stieldorf)


Wunderbare Ausblicke auf Weihnachten - Adventsfenster 2018

Foto: Familie Mäschig
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Foto: Familie Mäschig
Foto: Familie Molwitz
Foto: Familie Ohlert

Auch in diesem Jahr waren die Adventsfenster wieder ein ganz besonderer Teil der Vorbereitungen in der Gemeinde auf das Weihnachtsfest. Bei insgesamt 29 Fenstern, die allesamt mit Bedacht und Liebe vorbereitet und veranstaltet waren, konnten alle Interessierten sich mit Musik, Liedern, Geschichten und Gedichten auf den Heiligabend einstimmen. Es gab wunderbare Dekorationen zu bestaunen und auch für das leibliche Wohl war umsichtig gesorgt. Egal ob die Gastgeber Konfi-Familien, unserer Gemeinde zugewandte Vereine und Institutionen oder andere engagierte Mitglieder der Gemeinde waren – die Teilnehmer konnten immer mit vielen neuen Eindrücken und einem schönen vorweihnachtlichen Gefühl den Heimweg antreten.


Konfis als Sternensinger in Heisterbacherrott

Foto: Nicole Banse
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Auch in diesem Jahr sind Konfirmanden aus Heisterbacherrott (unterstützt von ihren Geschwistern) als Sternsinger durch die Straßen gezogen. Sie haben damit diese gute katholische Tradition unterstützt und sie zu einem weiteren ökumenischen Projekt unserer Gemeinden gemacht. Der Erlös geht an eine Behinderteneinrichtung in Peru.


Freude schenken - Weihnachtspäckchen-Aktion für Obdachlose

Auch die diesjährige Weihnachtspäckchen-Aktion des Familienzentrums Menschenkinder mit unserer Kirchengemeinde, der evangelischen Kirchengemeinde Oberdollendorf, der Pfarreiengemeinschaft Kirche am Ölberg und den katholischen Familienzentren St. Pankratius (Oberpleis) und St. Margareta in Stieldorf war wieder ein großer Erfolg.

Über 400 wunderschöne Päckchen konnten den Mitarbeitern der Caritas für die Obdachlosenhilfe Bonn übergeben werden. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben.


Advent, Advent!

Fotos: Elke Fischer
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Da war was los in Stieldorf. Ende November fanden sich 14 kleine und große Menschen zum gemeinsamen Kränze binden im Gemeindehaus ein.

Der Brauch, in der Adventszeit einen Kranz aufzustellen, ist noch ziemlich jung (1839). Er geht auf die Idee des evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern zurück. Er leitete das "Rauhe Haus", in Hamburg, damals ein Heim für Kinder und Jugendliche ohne Eltern.

Johann Wichern wollte den Waisenkindern mit einem Adventskranz zeigen, wie lange sie sich noch bis Weihnachten gedulden müssen und ihnen auch die Wartezeit verkürzen. Dafür nahm er ein großes, hölzernes Rad einer alten Kutsche und setzte 28 Kerzen darauf: 24 kleine rote und vier dicke weiße. Diesen Kerzenkranz hat er anschließend im Waisenhaus aufgehängt. Wichern erzählte in einer Kirche oft von seiner Idee, und so wurde der Kranz schnell bekannt.

Neben dem Binden des eigenen Kranzes erfuhren die Teilnehmer, im Alter von 5 – über 50 Jahren, nicht nur etwas über diese Tradition, sie tauschen sich auch aus über Gestaltungsideen und ihre Weihnachtsbräuche zu Hause. Nächstes Jahr werden wir das wieder so machen, war die einhellige Meinung.

Elke Fischer


Konfis backen Brot für die Welt … Gutes tun und Spaß dabei!

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Fotos: Ute Krüger
 

„Oh man, Eure armen Mütter- die haben jetzt viel zu waschen!“, kommentierte eine Konfirmandin die vollkommen mit Mehl eingestaubten Jungs ihr gegenüber am Backtisch. Alle mussten grinsen, sogar Herr Rüth, der Bäcker aus Vinxel, der uns die Teilnahme an der Aktion „5000 Brote“ erst ermöglichte.  Seit mehreren Jahren ruft „Brot für die Welt“ Konfirmanden dazu auf, im Zeitraum von Erntedank bis zum 1. Advent, Brot zu backen.

Der Erlös des Brotverkaufs, der am 21.11., dem Buß- und Betttag und am 1. Advent nach den Gottesdiensten stattgefunden hat bzw. stattfinden wird, kommt drei Projekten in El Salvador, Indien und Äthiopien zu Gute. Geholfen wird Jugendlichen und notleidenden Familien. Die Hilfe, die zum Ziel Hilfe zur Selbsthilfe hat, geht von Kampagnen für eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft, über psychologische Betreuung, berufliche Förderung bis hin zu Entwicklungshilfeprojekten zum Gemüseanbau, Viehzucht und Existenzgründungen.

Bäcker Thorsten Rüth legte sich dabei gewaltig ins Zeug. Nicht nur, dass er uns seine Arbeitszeit, Backstube, Know-how und die Zutaten spendierte, er hatte sich auch für jedes der drei zu unterstützenden Länder eine eigene Brotspezialität überlegt, für die er besondere Mehlsorten oder Gewürzpasten besorgte.

Unsere Konfis waren mit Feuereifer bei der Sache. Sowohl in der Produktion, als auch im Verkauf. Und so war es kaum verwunderlich, dass nach dem gut besuchten Buß- und Bettagsgottesdienst die Brote für 4 € das Stück weggingen wie die buchstäblichen warmen Semmeln. Für den ersten Advent ist sogar noch eine weitere Brotsorte (Adventsbrot) vorgesehen und die Stückzahl wird nochmal erhöht, damit jeder, der möchte, sich mindesten ein leckeres Brot mitnehmen und gleichzeitig Gutes tun kann.

Wir freuen uns über die tolle Resonanz, die uns allen sofort entgegenschlug und bedanken uns vor allem bei Bäcker Rüth, der diese Aktion mit so viel Herzblut unterstütz hat!

Ute Krüger


Wanderung mit Führung durch das Apollinaris Kloster

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Fotos: Mike Krüger

Ein kalter, nebliger Morgen begrüßte die Wanderer, die sich am Samstagmorgen auf den Weg nach Remagen zum Apollinariskloster machten. Aber die ersten Sonnenstrahlen brachen durch den Nebel und ließen die Hoffnung auf gutes Wetter aufkommen. Zur Begrüßung wurden Brezeln und Kaffee gereicht. 

Frisch gestärkt kam die 9-köpfige Gruppe in den Genuss einer sehr fundierten und interessanten Führung durch die Klosterkirche und den Klostergarten mit einmaligem Blick auf den Rhein und zahlreichen Hintergrundinformationen zum Kloster und seiner Entstehung. 

Nach diesem tollen Auftakt startete die Gruppe auf die "Apollinarisschleife". In den folgenden 3 Stunden erwarteten die Wanderer zahlreiche Impulse und Gedanken - gekrönt von einer Brotzeit auf grüner Wiese im Sonnenschein. 

Nach gut 8,5 km und wieder am Kloster angekommen war die Gruppe wohlig erschöpft und angefüllt von Eindrücken, Farben und Gedanken. 

 

Mike Krüger


Oskar und die Dame in Rosa

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Fotos: M. Krüger
 

Briefe aus dem Krankenhaus

Kann man intensiv, ergreifend, aber auch mit Humor über das Sterben eines Kindes erzählen? Ja - wenn der Autor Eric-Emmanuel Schmitt heisst, und wenn eine hervorragende Schauspielerin wie Angela H. Fischer vorträgt. So wurde die Lesung aus der Erzählung "Oskar und die Dame in Rosa" am 9.11. in der Stieldorfer Kirche ein ebenso eindrückliches wie kurzweiliges Erlebnis.

Eric-Emmanuel Schmitt, Elsässer, hat sich immer wieder mit religiösen Fragen beschäftigt. Die "Dame in Rosa" ist in unserer deutschen Krankenhauswelt eigentlich eine "grüne Dame". Sie betreut Oskar, einen schwer kranken Jungen, und bereitet ihn und sich auf das Sterben vor. Über zwölf Tage, in der Zeit von Weihnachten bis zum Jahresende, lebt Oskar im Gespräch mit seiner Betreuerin und in seinen Briefen an Gott.

Angela H. Fischer ist Schauspielerin und Kabarettistin mit Erfahrung auf vielen Bühnen und besonderer Neigung und Begabung als Vorleserin. Die Lesung gestaltete sie unprätenziös, mit einfachen Mitteln, sehr konzentriert. Ihre Stimme und Intonation gaben dem Vortrag Vielfalt und Dynamik. Sie vermittelte die Stimmungen des krebskranken Jungen und seiner Umgebung ebenso wie die verschiedenen Dimensionen der Erzählung, in der es um die Erfahrungen und Fragen am Ende des Lebens geht. Also ein nachdenkliches Stück, aber eben auch ein unterhaltsamer und bemerkenswerter Abend.

Die Einnahmen des Abends kommen der Gemeindestiftung zugute. Wir danken Frau Fischer herzlich für die großzügige Unterstützung durch diese Benefiz-Veranstaltung.

Frank Schlie

Link zur Homepage von Angela H. Fischer:

https://www.angelafischer.info/

 

 

 


Stimmungsvolle Gitarrenklänge in Birlinghoven

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Fotos: M. Krüger
 

Karl-Heinz Nicolli beschenkte am 04.November das Publikum mit zauberhaften Melodien

„Ich fühle mich beschenkt, weil so viele meiner Musikerkollegen diesen Beruf schon gar nicht mehr ausüben können“, sagte Karl-Heinz Nicolli, der hochqualifizierte und gefragte Berufsmusiker aus Köln im Gespräch nach dem Konzert am Sonntagabend. Im Gegenzug beschenkte er die Zuhörer im vollbesetzten Birlinghovener Gemeindehaus mit einem ebenso kurzweiligen, wie stimmungsvoll zusammengestellten Programm.

Von Bach über Filmmusiken wie Schindlers Liste, südamerikanische Klänge und Pop von Eric Clapton, genossen die Zuhörer nicht nur die feinen und virtuosen Interpretationen der Musikstücke, sondern bekamen auch zu jedem der Stücke oder Komponisten kurze Hintergrundinformationen oder augenzwinkernde Erläuterungen.

In dem familiären, fast intimen Rahmen des Birlinghovener Gemeindehauses fühlten sich auch dank der liebevollen Begrüßung mit einem Glas Prosecco oder Saft von Frau Blondiau sowohl Musiker, als auch das Publikum sehr wohl und erlebten einen Sonntagnachmittag, wie ein Geschenk.

Was für eine Freude, dass Herr Nicolli, neben seinen zahlreichen Konzertterminen Zeit und Lust hatte, uns diesen Nachmittag zu bescheren. Wir hoffen sehr auf eine Wiederholung.

Ute Krüger


Verabschiedung von Christine Hammer aus ihrer hauptamtlichen Tätigkeit in der Gemeinde

Foto: Frank Schlie
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Am ersten Sonntag im November verabschiedete Pfarrerin Haase-Schlie im Rahmen des Gottesdienstes Christine Hammer aus den langjährigen und mit Bravour geleisteten hauptamtlichen Diensten in der Gemeinde. Als kleiner Dank bereichert den Rosengarten an der Emmauskirche nun ein weißer Rosenstock „Schneewitchen“ zu Frau Hammers Ehren, den diese gemeinsam mit Peter Schäfer nach dem Empfang pflanzte. Brita Larenz drückte in einer weiteren Laudatio ihre Dankbarkeit für Christine Hammers Engagement aus und betonte neben deren dienstlichem und ehrenamtlichem Einsatz für die Gemeinde auch noch die besondere Würdigung und Wertschätzung, die Frau Hammer stets „ihrer“ Emmauskirche als Gottesdienstraum zukommen ließ. Unsere Gemeinde hat aber trotz des Ausscheidens von Frau Hammer aus dem Dienstverhältnis Grund zur Freude: zum Einen, weil diese ihre zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle der Gemeinde mit der gewohnten Energie und Umsicht weiter fortführen wird (Taizé-Andacht, Seniorenarbeit, Fastenwoche), zum Anderen, weil mit Frau Metz-Klemen auch eine patente Nachfolgerin für das hauptamtliche Wirken gefunden werden konnte.

Im Rahmen des Gottesdienstes dankte Pfarrerin Haase-Schlie außerdem Herrn Culmann, der leider nach 6 Jahren sehr engagierten und bewussten Wirkens für die Gemeinde seine Ämter aus beruflichen und privaten Gründen niederlegte.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch ein sehr nettes Get-Together mit köstlicher Bewirtung durch die Konfis, hier hatten Alle Zeit zum Austausch und – natürlich – auch noch für einen „Schnack“ mit Frau Hammer.


"Rosa geht weg" - kleines Theater ganz großartig!

Foto: B. Larenz
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Lang anhaltenden Applaus gibt es in der Emmauskirche nicht geschenkt, in diesem Fall gab es ihn aber hochverdient für den virtuosen Auftritt des Chansontheaters Silberzahn. Wie Simone Silberzahns spritziges Schauspiel aus bangem Hoffen, glücklichem Höhenflug, frechen Chansons und sehnsuchtsvollen Liedern begleitet von dynamischem Klavierspiel Ursula Wawroscheks das Publikum begeisterten, können Sie in der Ausgabe 4/2018 unseres Gemeindebriefes Spektrum lesen.



Ökumenische Kinderbibelwoche

Fotos: Jutta Gilka
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Ein eigensinniger Prophet, 107 begeisterte Kinder, 40 ehrenamtliche Mitarbeiter – eine großartige Mischung für unsere diesjährige ökumenische Bibelwoche, die bei allen Beteiligten und auch den Gästen des abschließenden Gottesdienstes wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Weitere Bilder und Infos über die tollen drei Tage mit den Kindern finden Sie im Spektrum 4/2018. 


Teamtraining der Konfirmanden im Klettergarten Niederpleis

Foto: Elke Fischer
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Sich besser kennenlernen, gemeinsam Aufgaben lösen, Rücksicht nehmen und jede Menge Spaß haben, all das bot den Konfirmanden aus Stieldorf und Birlinghoven ihr Tag im Klettergarten.

Zunächst sollte ein imaginärer Sumpf am Boden mit Hilfe von unterschiedlich langen Balken, Baumstümpfen und einem Seil überwunden werden. Aufgeteilt in Kleingruppen, mit je einem Teamtrainer, war es sehr interessant zu erleben, wie unterschiedlich die Gruppen diese Aufgabe lösten. Im weiteren Verlauf ging es auch darum, im Zweierteam eine frei schwebende Strickleiter zu erklimmen oder sich mit Hilfe eines Seils auf mehrere Baumstämme zu schwingen, ohne dass einer der anderen Teilnehmer von seinem Stamm fällt.

Anschließend ging es hoch hinaus, hier durfte nach Belieben geklettert werden. Die Trainer standen derweil mit Rat und Tat zur Seite.

Ein weiteres Highlight des Tages war das gemeinsame Grillen mit den Konfirmandeneltern, die das Zusammensein sichtlich genossen, Gedankenaustausch, gute Gespräche und viel Lachen sorten für einen gemütlichen Ausklang der gelungenen Veranstaltung.

Einen ausführlicheren Artikel dazu finden Sie im nächsten Spektrum, Ausgabe 4/2018.



Ökumenischer Gottesdienst zum Weiherfest Heisterbacherrott 25.8.2018

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Lang ersehnter Regen sollte sich einstellen - aber doch nicht ausgerechnet zum Weiherfest....!

Und tatsächlich: pünktlich zum Gottesdienstbeginn klarte der Himmel auf und die Bänke unterm Zeltdach füllten sich erfreulich. Und dann feierten wir in  stimmungsvoller Atmosphäre,  mit schönen Liedern , guter Musik und Gottes befreiendem Wort unseren jährlichen ökumenischen Open-Air-Gottesdienst zum Thema: Gott segne unser Tun und Lassen.

Jetzt, wo für Viele nach den Ferien die Arbeit und die Fülle der Aufgaben wieder losgehen, so der geistliche Impuls, ist Ge-lassenheit eine gute innere Einstellung.

Nerviges und Überforderungen gehören schnell zum Leben dazu. Aber, wenn wir die nicht über uns herrschen lassen, sondern uns immer wieder dem Rhythmus und der kraftvollen Ruhe Gottes überlassen, verlieren solche Zumutungen ihre Kraft.

Schön ist es, mit der Zusage Gottes "Mach Du Deine Arbeit und ich tu meine – das reicht!" in den vor uns liegenden Herbst zu gehen.


Impulswanderung am 16.6.2018 mit Elke Fischer und Mike Krüger

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Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Lukas 11, 9-10

Unter diesen Versen  erklommen, am 16.6., 10 interessierte Menschen, morgens um 8.00 Uhr, den Petersberg. Was passt besser zum Thema als der Bittweg, der letzte erhaltene von ursprünglich vier Prozessionswegen, die zur Wallfahrtskapelle auf dem Petersberg führten.

Neben ein paar Informationen zum Weg selber, dem Petersberg und der Entwicklung dort, ging es in erster Linie um die Frage Bitten bzw. Beten bringt das was. Auslöser für dieses Motto waren unsere letzten Konfirmanden. Sie hatten sich diese Fragestellung für ihren Vorstellungsgottesdienst ausgesucht. Mike Krüger und ich griffen das Thema nochmals auf. Mit Haltepunkten, an den 14 Wegekreuzen, gingen wir dieser Fragestellung nach. Wegekreuze erinnern an Schicksale und Katastrophen, aber auch an Dankbarkeit. Häufig spendeten Privatleute die Kreuze, teilweise verbunden mit einer Bitte.  Was ist der Unterschied zwischen Bitten und Beten. Nach einer Umfrage beten mehr Menschen, als an Gott glauben. Wir hörten Geschichten und Gedanken zum Thema.  

Beim Bitten, beim Anklopfen, beim Suchen geht es um das Bitten, das Suchen, um das Anklopfen im Vertrauen auf Gott. Ich kann nur suchen, was ich auch finden kann und das ist das, was ich von Gott erbitten kann. Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit sich mit einer persönlichen Bitte oder einem Gebet an Gott wenden zu können, dafür stellte jede/r eine Kerze auf. Wir genossen die Aussicht vom Petersberg in das Rheintal und gingen dann flotten Schrittes, dem Früstück im Einkehrhäuschen entgegen. Die dritte Wanderung dieser Art hat nicht nur den Teilnehmern wieder viel Freude bereitet, wir freuen uns auch schon auf das nächsten Mal.

Elke Fischer


Oldtimer-Ausfahrt am 10.6.2018

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„Wir sind einmal schick mit viel Hallo, Winken und Geschrei durch Königswinter gefahren“, erzählt Susanne Berger-Krups begeistert. „Unsere Beifahrer in den Oldtimern waren ja auch ein echter Hingucker“, lächelt sie. Gemeinsam mit Ehemann Matthias und fünf weiteren Oldtimerbesitzern hatte sie Senioren aus der Gemeinde zu einer Ausfahrt in ihren Schätzchen eingeladen.

Damit sollten ältere Mitmenschen, die wenig Gebrauch von den Angeboten der Stadt oder der Kirchengemeinde machen, aus ihrem gewohnten Alltag herausgeholt und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, neue Kontakte zu knüpfen. Die evangelische Kirchengemeinde übernahm die Vermittlung, und ruckzuck hatten sich etliche Interessenten angemeldet.

„Wir konnten gar nicht alle Anmeldungen berücksichtigen“, erklärte Pfarrerin Ute Krüger, „aber ich bin mir sicher, dass wir das heute nicht zum letzten Mal machen.“ Erwartungsfroh und ein bisschen aufgeregt erwarteten neun Senioren vor der evangelischen Kirche in Stieldorf die Ausfahrt.

Frauke Weißenberg wollte gerne in einer Isetta mitfahren: „Ich bin früher mit meinem Mann auch mit einer Isetta gefahren, bis nach Schweden und Norwegen.“ Auch Reinhold Rudnik, mit 71 Jahren „das Küken“ unter den Beifahrern, hatte es auf die Isetta abgesehen: „Mit der Knutschkugel zu fahren ist ein Erlebnis.“ Er hatte im EXTRA-BLATT von der Ausfahrt gelesen und sich daraufhin „aus Spaß an der Freud‘“ sofort angemeldet.

Nach einem Reisesegen durch Pfarrerin Ute Krüger verteilten sich die Senioren rasch auf die Oldtimer, darunter auch ein VW-Käfer Cabrio, ein Steyr Puch und zwei Porsche-Cabrios. Über Aegidienberg und Ittenbach ging die Fahrt nach Königswinter, in Niederdollendorf wurde bei Kaffee und Kuchen eine Rast eingelegt und anschließend ging es über Ramersdorf wieder zurück.

Dort wurde die kleine Gesellschaft vor der Kirche mit kühlem Bier, Wein und Laugengebäck empfangen. „Wir sind bei unserem Sohn vorbeigefahren“, berichtete Dorothee Kimmel-Kislick. „Der war aber leider nicht zu Hause. Er hätte sonst geguckt: die Mutter im Potsche-Cabrio. Ich hatte einen hervorragenden Chauffeur. Wir haben uns wunderbar unterhalten. Es war nicht eine Minute langweilig.“

Als im Café die alten Fotos ausgepackt wurden, habe sich herausgestellt, dass zwei Damen sich von früher kannten, aber seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hatten, berichtete Susanne Berger-Krups. Gabriele Drews, die im Käfer Cabrio gefahren war, restlos glücklich, jedoch etwas zerzaust: „Für so eine Fahrt braucht man eine gute Frisur. Das war wie auf dem Motorrad.“ Auch die Fahrer hatten ihren Spaß und versicherten, bei einer Wiederholung wieder mitzumachen.

 

 

Hier der Link zum Bericht im Extra-Blatt:

Bericht Oldtimerfahrt

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/extra-blatt/koenigswinter/mit-oldtimern-unterwegs-alte-schaetzchen-auf-grosser-fahrt-im-siebengebirge-30599092


Gottesdienste mit Feier der Jubelkonfirmation in Birlinghoven und Stieldorf 24. und 25.03.2018

 

Gottesdienste mit Feier der Jubelkonfirmation in Birlinghoven und Stieldorf

 

In diesem Jahr hatte Herr Dr. Weitenhagen diese Gottesdienste übernommen.

Zu seiner und unser aller Freude hatten sich in Birlinghoven 7 Gemeindemitglieder:

Hartmut Boese, Rosemarie Cordes, Heinz-John Cordes, Reinhard Grudda; Gerhard Harms, Dorothea Hovenbitzer, Gisela Schwab

gemeldet, um 60 Jahre nach ihrer Konfirmation dieses Tages in einem festlichen Gottesdienstes zu gedenken.
Und festlich wurde es, das zeigte schon der Blumenschmuck auf dem Altar. Der Gottesdienst begann und endete mit Flötenmusik von Händel, gespielt von Ursula Annerbo, begleitet von Friedhelm Loesti an der Orgel.

Zur Begrüßung wies Dr. Weitenhagen auf die weit entfernten Geburtsorte der Jubelkonfirmanden hin. Sie und wir haben uns jedoch mittlerweile als evangelische Christen im Rheinland gut eingelebt.

Zwischen den Abschnitten der Liturgie wurden einige Konfirmationssprüche vorgelesen. Der Predigttext über die Frau, die das wertvolle Nardenöl über Jesus goss, bot viele aktuelle Gedanken und Bezüge, die an einem Bibelabend heraus gearbeitet waren. Unisono versprachen die Konfirmanden, mit Gottes Hilfe bewusst im Glauben zu leben und die Gemeinde versprach, ebenfalls mit Gottes Hilfe, sie darin zu unterstützen.

 

Zur Erinnerung an diesen Tag erhielten die Jubel-konfirmanden ihre Urkunden.

Ein fleißiges Helferteam hatte für den Ausklang einen Umtrunk gerichtet, der gerne angenommen wurde – alle blieben. Bewegt durch den besonders schönen Gottesdienst lösten sich die Zungen und die Herzen öffneten sich. Beim Stehempfang ergaben sich immer wieder kleinere Gruppen, die mit einander ins Gespräch kamen und sich austauschten. Alle, die dabei waren, werden diesen schönen Abend nicht vergessen.

Renate Hagen

 


 

Ob es an daran lag, dass vielleicht das eine oder andere Gemeindemitglied die Umstellung der Uhr und womöglich auch seiner inneren Uhr vergessen hatte? Oder lag es an den Osterferien, dass einige Plätze freiblieben? Unbenommen davon war dieser Gottesdienst ebenso warmherzig und feierlich von Dr. Weitenhagen gestaltet wie am Abend zuvor in Birlinghoven. Hier hatten sich 5 Diamant-konfirmanden angemeldet:

Brigitte Bohle, Heinz Diesterhöft, Christa Pospischil, Siegried Rösener, Gisela Zobel

Wenn sich Erwachsene zu einem solchen Schritt entschließen, ist es ihnen eine Bedürfnis, und diese besondere Stimmung, die dadurch aufkommt, ergreift auch die, die nur am Rande beteiligt sind. Schön, das miterleben zu dürfen.
Auch hier endete der Gottesdienst mit einem Beisammensein, für das fleißige Helfer gesorgt hatten.

Ursula Blondiau 

Losung des Tages