Außergewöhnliche Zeiten erfordern kreative Maßnahmen

Kinder - und Jugendarbeit in Zeiten von Corona

Keiner hätte je für möglich gehalten, was wir derzeit erleben.

Ganz langsam gibt es zwar erste Lockerungen. Einige Kinder dürfen wieder in die Schule und den Kindergarten. Nach festgelegten Regeln dürfen sich  Menschen treffen.

Besonders für jüngere Kinder und Grundschulkinder ist die jetzige Zeit belastend. Wir hoffen mit unserem kleinen Beschäftigungsprogramm die Zeit etwas erträglicher zu machen.

Leider müssen wir noch Geduld haben, denn die Hygiene- und besonders Abstandregeln können wir, im Kindergottesdienst, beim Gottesdienst für kleine Leute und bei den Angeboten für Grundschulkinder, nicht einhalten.

Daher schaut immer wieder auf unsere Seite.

Ich freue mich sehr, wenn die Kinder mir dann einen Scan oder ein Foto von den Aktionen schicken.



Rallye zu Himmelfahrt

vom 20.5. bis 31.5. verlängert

Foto Elke Fischer
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Hiermit gelangt ihr zur Schatzkarte.

Druckt es euch aus.

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Pfingsten, der Heilige Geist - Mc. Möwe weiß Bescheid, sieh es dir an


Pfingsten


Hier nochmal die Pfingstgeschichte für dich

Es ist Pfingsten, 49 Tage sind seit Ostersonntag vergangen. Es ist der 50. Tag der Osterzeit. In Jerusalem ist richtig was los. Es wird das jüdische Erntefest gefeiert und dazu reisen die Menschen aus Nordafrika, Griechenland und auch Rom an. Auch die Freunde und Freundinnen von Jesus sind in Jerusalem. Dort treffen sie sich oft mit den Brüdern von Jesus, seiner Mutter Maria und noch einigen anderen. Sie beten und sie erzählen davon, was sie alles mit Jesus erlebt haben. Trotzdem sind die Jünger traurig, denn Jesus ist nicht mehr bei ihnen. Auch die fröhlichen Stimmen und das Lachen der Leute, die vor dem Haus vorbeigehen hilft ihnen da nicht. Sie vermissen Jesus doll. Jesus ist nicht mehr bei ihnen, sondern bei Gott, seinem Vater im Himmel. Wie soll es jetzt weitergehen, ohne Jesus? Was sollen sie bloß tun?

Als sie darüber schweigend nachdenken, kommt plötzlich ein lautes Brausen, vom Himmel. Es hört sich an wie ein Sturm. Und dann, stellt euch vor, sieht man so etwas wie kleine Flammen über den Köpfen der Jünger/innen. Sie sind alle ganz verwirrt, was passiert hier? denken sie.

Sie fühlen eine Kraft in sich, die sie veranlasst auf die Straße rauszugehen und was ist das? Plötzlich verstehen sie alle Menschen und die anderen verstehen die Jünger/innen.

Jetzt verstehen sie, was Jesus gemeint hat, als er sagte er würde ihnen den heiligen Geist schicken.

Ja, sie können ihn sogar sehen, in den Flammen über ihren Köpfen.

Die Jünger /innen beginnen den Leuten von Gott zu erzählen und jeder kann sie verstehen.

Manche Leute auf der Straße lachen die Jünger /innen aus. „Die haben bestimmt zu viel Wein getrunken, dann macht man viel Quatsch“, rufen sie. Da wird Petrus, einer der Jünger, richtig sauer. Er erklärt den Leuten, dass Gott ihnen geholfen hat, in einer anderen Sprache zu sprechen. Gott hat auch Jesus wieder lebendig gemacht und ihn dann zu sich geholt und jetzt hat er den Heiligen Geist geschickt. Als die Leute das hören, schämen sie sich, dass sie so gelacht haben. Sie glauben was Petrus ihnen sagt und sie wollen nun auch zu Jesus gehören und den Heiligen Geist spüren.

Die Jünger und Jüngerinnen machten sich auf den Weg und erzählen allen, die sie treffen, von Gott. Tausende Menschen wollen auch zu der Gemeinschaft gehören. Daher lassen sie sich taufen. Sie werden auch durch Heiligen Geist gestärkt. Sie alle sind nun Christen.

Heute ist fast jeder dritte Mensch auf der Erde Christ. In Deutschland allein sind es fast 50 Millionen Menschen Christen.

An Pfingsten feiern wir nicht nur, dass der Heilige Geist zum ersten Mal zu den Jüngern hinab kam. Es soll uns auch erinnern, dass man nicht dieselbe Sprache sprechen muss, um an dasselbe zu glauben. Was Gott einem sagen will, kann jeder verstehen.

Pfingsten ist sozusagen der Geburtstag der Kirche.

 

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Zwei Bastelideen für dich

catholicicing.com
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craftingthewordofgod.com
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Die Geschichte von Christi Himmelfahrt für dich

Jesus lebt, er ist am dritten Tag nach seinem Tod auferstanden.

Jesus ist mit seinen Jüngern zusammen, sie machen ein Picknick. Die Jünger sind glücklich, doch dann verabschiedet sich Jesus: Ich gehe für immer zu Gott. Dort gehöre ich hin. Ihr wünscht euch, ich könnte für immer bei euch bleiben und euer König werden. Aber Gottes Plan ist anders als ihr euch vorstellen könnt. Ihr werdet gebraucht, diesen Plan zu verwirklichen. Ihr werdet den Menschen von Gottes Liebe erzählen, von all dem, was ihr mit mir erlebt habt. So sollen die Menschen an Gott glauben und ihm vertrauen lernen.

Jesus fährt in einer Wolke zum Himmel auf. Er verwindet für immer von der Erde. Die Jünger sind allein.

Wolken sind ein besonders Zeichen, ein Zeichen der Verhüllung. Sie verbergen auch etwas vor unserem Blick. Etwas ist für uns nicht zu sehen: der Himmel, die Berge, die Sonne …

In der Bibel ist die Wolke ein Zeichen für die Gegenwart Gottes, der seinen Anblick vor den Menschen verstecken muss, weil der Mensch Gott nicht von Angesicht zu Angesicht sehen kann. Die Wolke in der Erzählung von der Himmelfahrt Jesu ist ein Zeichen dafür, dass Jesus jetzt ganz bei Gott ist.

Jesus ist aber weiter da für die Jünger, zwar nicht als Mensch auf der Erde, aber innerlich, im Geist, im Herzen, in allen Empfindungen und Gefühlen. Nahe auch, wenn sie im Gebet aneinander denken. Er ist da, ohne wirklich da zu sein.

Jesus ist bei seinem Vater im Himmel. „Himmel“, in dem Himmel, den wir über uns sehen. Er ist überall da, wo wir sind, er ist uns nah und doch unerreichbar. Vielleicht wurde der Himmel deshalb „Wohnung Gottes“ genannt. Wenn wir sagen „Gott wohnt im Himmel“, heißt das soviel wie, Gott ist da und doch unerreichbar.

 

Elke Fischer

 

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Und was weiß Mc Möwe dazu?


Himmelfahrt


Aktion Hoffnungssteine

Die Welt bunter und hoffnungsfroher machen - mach mit


In Zeiten von Corona fallen viele Freizeitaktivitäten weg.

Viele Kirchen möchten hier ein besonderes Zeichen setzen und beteiligen sich an der Aktion Hoffnungssteine.

Warum nicht mitmachen, wenn manches anderes gerade nicht geht.

Jeder gestaltet Steine, ganz individuell und als Zeichen unserer gemeinsamen Hoffnung, legen wir sie bei unseren Kirchen ab.

Gestaltet euren Stein und bringt ihn zur Kirche. 

Foto Elke Fischer
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Ein Bastelbild zu Himmelfahrt

Du findest es in der Schatzkiste.

Schneidet die Jesus Figur aus.

Auf dem Blatt mit den Wolken findet ihr oben und unten schwarze Punkte, hier locht ihr das Blatt.

Jetzt fädelt ihr einen Wollfanden durch die beiden Löcher und verknotet das Ganze auf der Rückseite des Blattes.

Nun klebt ihr die Jesusfigur, mit Tesafilm,unten am Blatt auf den Wollfaden.

Jetzt könnt ihr, mit dem Faden, Jesus in den Himmel steigen lassen.

 

 

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Losung des Tages