Außergewöhnliche Zeiten erfordern kreative Maßnahmen

Kinder - und Jugendarbeit in Zeiten von Corona

Leider wird Corona noch eine ganze Weile unser aller Alltag beeinflussen. Da wir im Kindergottesdienst die Hygiene- und besonders Abstandregeln nicht einhalten können, müssen wir erst einmal weiter darauf verzichten.

Daher schaut immer wieder auf unsere Seite.

Ich freue mich sehr, wenn die Kinder mir dann einen Scan oder ein Foto von den Aktionen schicken.

 


Die Adventszeit und Weihnachten werden anders als bisher

Unsere Adventsfenster finden statt

Sei dabei

am 17. Dezember um 18:30 Uhr,

vor der Ev. Kirche, in Stieldorf.

In diesem Jahr steht unser Tannenbaum vor der Kirche

und wir werden ihn an diesem Abend gemeinsam schmücken.

Bring selbstgebastelten, wetterfesten Baumschmuck mit und

schmücke mit uns den Baum, damit er richtig schön wird.

Außerdem werden wir an diesem Abend noch schöne Geschichten hören.  

Wir freuen uns, wenn du mit deinen Eltern oder Oma und Opa kommst.

Foto Pixabay
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Such dir z.B. Malvorlagen von Sternen,

male sie bunt an und laminiere sie,

dann kann der Regen deinem Stern nichts anhaben.

Ich bin gespannt was du mitbringst.

 

 

Für Rückfragen

Elke Fischer 02223 905197

elke.fischer(@)ekir.de   



Ich erzähle dir heute eine Geschichte

Von einem Jungen names Martin

Vor langer Zeit, im Mittelalter, dass ist die Zeit der Ritter und Burgfräuleins und ist über 530 Jahren her, lebt die Familie Luder. Die haben viele Kinder und mit dem neugeborenen Sohn sind es nun 9 Kinder. Martin wird am 10.11.1483, in der Stadt Eisleben geboren.

Die Familie zieht kurze Zeit später nach Mansfeld, denn der Vater versucht dort, mehr Geld zu verdienen, damit es der Familie gut geht. Bei 9 Kindern und zwei Erwachsenen kannst du dir vorstellen, dass man schon einiges an Geld braucht. Einige Namen seiner Geschwister Martins kennt man, Jakob, Dorothea, Maria und Margarete, die anderen weiß man nicht. Einige sind auch früh gestorben, denn damals hat man noch nicht so eine gute Versorgung mit Medizin und Ärzten. Viele Menschen starben damals an einer Krankheit die Pest hieß und von Ratten übertragen wurde.   

Martins Vater beteiligt sich an einer Kupfermine und tatsächlich schafft er es ganz schnell, dass die Familie zu den angesehensten in der Stadt Mansfeld wird. Kupfer gehört zusammen mit Gold, Silber und Zinn zu den ältesten von der Menschheit genutzten Metallen. Kupfer brauchen wir heute z.B. für Computerchips und Sonnenkollektoren. Das Kupfer befindet sich in tiefen Erdschichten, so müssen Löcher und Gänge in die Erde gegraben werden.

Martin wächst sicher auf, er muss keine Not leiden, die Eltern haben alles was sie brauchen.  Bei Ausgrabungen, vor gar nicht so langer Zeit, fand man im Hof des Hauses der Familie sogar Murmeln und Schellen, ein Kegelspiel aus Rinderknochen, einen Pfeifvogel aus Ton und eine Kinderarmbrust.  Martin und seine Geschwister haben also richtige Spielsachen, dafür werden sie sicher von den anderen Kindern beneidet, denn Spielsachen sind nicht alltäglich.

Martins Mutter Margarethe ist eine strenge Mutter, was aber auch irgendwie verstehen kann, stell dir mal vor du hast 8 Geschwister, da geht die Post ab Zuhause. Martin besucht die Schule in Mansfeld.  Er lernt Lesen, Schreiben, Rechnen, Singen und die Grundlagen der lateinischen Sprache. Er ist ein stiller, schüchterner, aber sehr begabter Schüler. Seinem Vater ist die gute Bildung all seiner Kinder sehr wichtig. In der Schule läuft der Unterricht aber ganz anders ab als heute. Der kleinste Fehler und man bekommt Schläge, auch Zuhause sieht das nicht anders aus. Martin, der ein großes Gerechtigkeitsempfinden hat, findet das ganz schlimm.

Martin lernt auch Teile der lateinischen Bibel auswendig, dazu viele Gebete, das "Ave-Maria" und das "Vaterunser". Die zehn Gebote und das Glaubensbekenntnis müssen alle Kinder fehlerfrei und ohne nachdenken aufsagen können. Als alter Mann kann Martin die geübten Texte immer noch runterrasseln.  Wer zur Schule geht, der bekommt auch gleichzeitig eine kirchliche Erziehung. Im Chor der Mansfelder St. Georg-Kirche singt Martin im weißen Gewand als Ministrant (Messdiener) die Psalmen und vieles mehr und dass natürlich alles in Latein, zum Glück hat er das gelernt. Die einfachen Menschen, Bauern und andere haben teilweise keine Schule besucht und können auch nicht lesen und schon gar nicht Latein verstehen.  Sie verstehen überhaupt nicht, was in den Messen gesagt wird.

1497 schickte der Vater den 13-Jährigen Martin auf eine Schule in Magdeburg. Zwischendurch besucht Martin seine Familie in Mansfeld immer wieder. Martin nennt sich jetzt nicht mehr Martin Luder, sondern Martin Luther. Er findet seinen Nachnamen nicht so gut, denn ein Luder nennt man auch einen Menschen, der böse Dinge vorhat und es ist eigentlich ein Schimpfwort. 

 

Elke Fischer

 

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Sieh dir das einmal an

So lebten die Kinder im Mittelalter



Mittelalter


Aber die Kinder hatten auch Spaß

Klicke hier und sieh es dir an

 

Zum Beispiel mit selbstgemachten Spielen

Versuch es doch auch mal

www.kidsweb.de
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Das Haus auf Felsen oder auf Sand bauen

Den Bibeltext findet ihr bei: Matthäus 7,24-27; Lukas 6,47-49

Foto Elke Fischer
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Wenn man baut gibt es viel zu beachten.

Kennt man sich selber nicht so gut aus, mit dem Hausbau, sollte man sich Hilfe von Fachleuten holen und auf deren Vorschläge hören.

 

 


Jesus erzählte viel über Gott und die Menschen kamen gerne, um ihm zuzuhören. Sehr viele kamen, aber taten sie auch das, was Jesus ihnen mit seinen Geschichten raten wollte?

Jesus wollte den Menschen zeigen, dass es einen Unterschied macht, ob man nur zuhört oder ob man es auch tut, was er gesagt hat.

Er erzählte von zwei Männern. Nennen wir sie Felix und Sven. Jeder wollte ein Haus bauen. Sie hatten viel gearbeitet und Geld gespart und jetzt wollten sie endlich mehr Platz haben und ihr eigenes Haus haben. Jeder von ihnen kaufte ein Grundstück, auf dem das Haus gebaut werden konnte.

Felix fing damit an ein tiefes Loch zu graben, bis er auf festen Felsen stieß. Es war eine schwere, harte Arbeit. Aber er wusste, wie wichtig es war ein festes Fundament unter dem Haus zu haben. Erst als er dieses feste Fundament gefunden hatte begann er sein Haus zu bauen.

Sven war in der Zeit, in der Felix sein Loch für das Fundament gegraben hatte, schon fast fertig mit seinem Haus.

Felix staunte nicht schlecht als er sah wie weit Sven schon gekommen war.

Sven war viel schneller: „Wie kann das nur sein, dass er schon so weit ist?“, fragte sich Felix. Er schaute sich genau um und dann war es klar. Sven hatte sein Haus direkt auf den Sand gebaut und nicht erst lange und mühsam nach einem festen Fundament, nach Stein gegraben. Sven wollte halt schnell fertig werden.

Aber irgendwann waren beide Häuser ganz fertig und sie sahen gut aus. Die Männer richteten ihre Häuser ein, mit allem was sie brauchten. Sie luden Gäste ein. Jeder, der kam, war begeistert von dem Haus und bewunderte es.  Man sah keinen Unterschied zwischen den Häusern.

Eines Tages wurde das Wetter immer schlechter. Es begann zu regnen und hörte nicht mehr auf. Der Regen wurde immer stärker, der Erdboden konnte das ganze Wasser nicht mehr aufsaugen, auch Sturm kam dazu.

Felix hatte sein Haus ja auf Stein, auf ein festes Fundament gebaut. Der Regen konnte dem Felsen nichts anhaben. Das Haus stand fest im Regen und Sturm.

Sven hatte sein Haus direkt auf den Sand gebaut, er hatte es nicht auf ein festes Fundament gebaut. Erst war noch alles in Ordnung, als es nur ein wenig regnete. Dann, als es immer stärker regnete und noch der Sturm dazukam, bekam Svens Haus plötzlich immer mehr Risse in den Wänden. Da es nicht aufhörte zu regnen wurde der Sand, auf dem das Haus stand, immer mehr vom Wasser weggespült und irgendwann stützten die Wände ein, das Haus brach in sich zusammen. Armer Sven.  

 

Was soll uns die Geschichte sagen?

Jeder Handwerker wird es dir sagen, bau dein Haus auf ein festes Fundament, dann steht es fest und es kann dir nichts geschehen.

Jesus vergleicht die Männer in der Geschichte mit seinen Zuhörern. Die Menschen hörten ihm gerne zu und es kamen immer sehr viele zu ihm.

Die Menschen haben ihm zugehört, aber haben sie auch das getan, was Jesus in seinen Geschichten erzählt? Nicht alle, viele Menschen haben einfach nur zugehört, aber nicht erkannt, dass Jesus mit der Geschichte etwas von ihnen möchte, dass sie so handeln sollen, wie er es erzählt. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich nur zuhöre oder ob ich auch so handle, wie es in der Geschichte erzählt wird.

Jesus vergleicht die Menschen die nur zuhören mit Sven.

Wenn wir aber auf das hören, was Jesus uns sagt, dann sind wir wie Felix, wir haben unser Haus auf festen Felsen gebaut und kein Regen und Sturm kann uns erschüttern.

Der feste Felsen, das Fundament ist der Glaube an Jesus, an Gott. Wenn wir glauben, kann uns so schnell im Leben nichts erschüttern. Unser Glaube ist ein gutes, festes Fundament für unser ganzes Leben. 

Elke Fischer

 

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Hier die Geschichte als Film


Hausbau


Sieh es dir nochmal an oder probiere es aus


Test

Vielleicht können Mama oder Papa oder du einen kleinen Film, von deinem Experiment, mit dem Handy aufnehmen und mir schicken. Ich freue mich darüber.

 


Hier noch eine Bastelidee

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Haus als PDf zum herunterladen und ausdrucken.

Unten mit eine Lasche verlängern, siehe Skizze, damit man es fest auf den Stein kleben kann.

Viel Spaß dabei.

 

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Beim Ausschneiden um diese Lasche verlängernn beim


 


Losung des Tages