Pfarrbezirk I (Stieldorf/Birlinghoven)

Auf dieser Seite finden Sie interessante Berichte und Bilder, z.B. von Gemeindefesten und anderen besonderen Veranstaltungen, aus unserem Pfarrbezirk I. Die Berichte werden in zeitlicher Reihenfolge eingestellt, d.h. der neueste Bericht steht am oberster Stelle dieser Seite. Damit Sie bei den gewünschten Beitrag schnell finden, ist am Anfang dieser Seite ein Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Klicken Sie den gewünschten Titel, und schon können Sie sich den Beitrag direkt ansehen.

Die Ansprechpartner für bestimmte Themengebiete der Gemeindearbeit des Pfarrbezirks I finden Sie unter der Rubrik "Mitarbeiter", Mitglieder Bezirksausschuss I.

Krippe der heiligen 3 Könige am 6.1.12
Weihnachtskrippe in Stieldorf zum Jahresende
Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 4. Advent: Herbergssuche
Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 3. Advent: Die Heimsuchung Marias
Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 1. Advent: Die Ankündigung des Friedensfürsten
Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 2. Advent: Verkündigung an Maria
Das Weizenfeld des Lebens
Duftende Konfirmation 2011 in Stieldorf
25 Jahre Weihnachtstheater: Coming home for Christmas
Luthers Segen für die Stiftung
Ein Gingko-Baum für den Frieden
Ein Segen für die große Reise
Unsere Konfirmanden 2010


 

Krippe der heiligen 3 Könige am 6.1.12

--

---

--

 

Weihnachtskrippe in Stieldorf zum Jahresende

--

--

--

 

Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 4. Advent: Herbergssuche
"Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem … mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge."
Aus diesen letzten Worten des Berichts der Geburt Jesu' aus dem 2. Kapitel des Lukasevangeliums hat sich schon in den Krippendarstellungen des Mittelalters eine feste Szene entwickelt: Joseph und die schwangere Maria - sitzend auf einem Esel - ziehen in die Stadt Bethlehem und suchen dort nach einer Unterkunft. Nachdem sie nirgendwo mehr eine Herberge finden, bekommen sie letztendlich noch einen Platz in einem Stall.
Eine Figur dieser Szene ist der "böse" Wirt, der Joseph zuerst abweist, und dann, als er die Not der schwangeren Maria erkennt, ihm doch zumindest den Platz im Stall gibt.
Maria reitet auf einem Esel. Jesus selbst wird später auch wieder auf einem Esel reiten, wenn er am Palmsonntag nach Jerusalem zieht.

Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 3. Advent: Die Heimsuchung Marias
Im Anschluss an die Verkündigungsszene macht Maria sich auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen (daher "Heimsuchung") und die Freude mit ihr zu teilen. Elisabeth ist selbst im sechsten Monat schwanger. Sie ist die Frau des Priesters Zacharias und wird völlig unerwartet in hohem Alter noch einen Sohn - Johannes - gebären. Dieser Johannes wird später Johannes der Täufer genannt werden. Er ist der letzte Prophet, derjenige, der Jesus vorangeht, ihn im Jordan taufen wird - und doch so ganz anders ist als er.
Als Elisabeth Maria kommen hört "springt das Kind in ihrem Leibe und sie wird vom Heiligen Geist erfüllt". Sie grüßt Maria mit den Worten: "Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes." (aus Lk 1, 39ff)
In unserer Krippe ist die Szene der Begegnung dieser beiden Frauen dargestellt. Elisabeth berührt - vom Heiligen Geist geführt - voller Freude und Ehrfurcht Marias Bauch mit ihrer rechten Hand.
In der Darstellung von Weihnachtskrippen spielen die 4 Elemente - Erde, Feuer, Wasser und Luft - immer eine wichtige Rolle. Die 4 Elemente stehen für die gesamte Schöpfung, die die Geburt des Gottessohnes preist.
Die Erde - oder bei uns Moos und Steine - findet sich als Bodenbelag wieder. In jeder Krippe gibt es ein Hirtenfeuer, und auch wir haben dieses Jahr ein Bächlein. Bach oder Fluss werden zum Sinnbild für das irdische Leben Jesu', das im Stall zu Bethlehem seinen Anfang nahm. Das klare Wasser wird zum Sinnbild für den reinen Glauben. Für die Luft steht bei uns in der Krippe der Vogel, in manch anderen Krippen wird man stattdessen einen Engel finden.
Wie der Vogel die Luft symbolisiert, so geschieht dies oftmals auch für das Element Erde durch Tiere des Waldes.
Die Schafe, die zur Krippe kommen, sind die Menge der Gläubigen, die kommen um die Ankunft des Heilands zu erleben. In vielen Krippen findet sich ein schwarzes Schaf, das für den Sünder steht. Jesus ist nicht nur für diejenigen Mensch geworden, die schon immer versucht haben, nach Gottes Wort zu leben, sondern insbesondere auch für die Sünder. So wird er später mit ihnen zu Tisch sitzen und sagen "Ich bin gekommen die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten" (Mt 9, 13).

 


Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 1. Advent: Die Ankündigung des Friedensfürsten
Schon im alten Testament wird das Kommen eines Kindes als König angekündigt. So lesen wir beim Propheten Jesaja im 7. Kapitel: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst." Und mahnend ergänzt er: "Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt's nicht, und mein Volk versteht's nicht." Dieser Vers ist der Grund, warum Ochs und Esel heute in keiner Krippe fehlen. Und auch sonst ist es ja so gekommen, wie Jesaja vorausgesehen hatte, die meisten Menschen erkannten (und erkennen?) Christus nicht.
Unsere Krippe zum 1. Advent zeigt den Propheten Jesaja, wie er umgeben von Ochs und Esel mahnend zu den Menschen spricht.

Unten auf dem Feld stehen die Hirten ("…und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden (Lk. 2, 8). Hirten waren einfache Menschen. Sie lebten außerhalb der Stadt und standen daher auch so ein wenig am Rande der Gesellschaft. Aber genau ihnen wird die Geburt Jesu' als ersten verkündet werden, und sie sind es, die den neu geborenen Heiland als erste zu sehen bekommen werden. Hirten stehen auch für die Beziehung des Menschen zur Natur. Dies wird in Krippendarstellungen durch deren erdfarben gehaltene Kleidung versinnbildlicht. Auch die Verbundenheit zu den Tieren wird oft betont, wenn z.B. einer der Hirten ein junges Schaf auf Armen oder Schultern trägt. Es gibt typische und immer wiederkehrende Figuren unter den Hirten. Einige davon haben wir übernommen, so z.B. den Flötenspieler. Das Flötenspiel verkörpert zum einen Naturverbundenheit und Lebensfreude und deutet zum anderen auf die Gabe der Musik für den Lobpreis Gottes hin (als irdische Antwort auf das Posaunen- und Harfenspiel der Engel).

--

--


Weihnachtskrippe der evangelischen Kirche in Stieldorf, Station zum 2. Advent: Verkündigung an Maria
"Gott sandte den Engel Gabriel in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben" (Lk 1, 26).
In dieser Erzählung des Evangelisten Lukas tritt der erste Engel der Weihnachtsgeschichte auf. Er überbringt eine Nachricht Gottes an die Menschen. Seine Botschaft hinterlässt viele Fragen bei Maria, aber in ihrem großen Gottvertrauen nimmt sie ihre Berufung mit freiem Willen an und spricht "Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast" (Lk 1, 38)
Diese Verkündigung an Maria (25. März) durch den Erzengel Gabriel zeigt unsere zweite szenische Krippendarstellung. Maria wird in fast allen Krippen als eine junge Frau dargestellt. Sie trägt ein weißes Kopftuch über ihr langes Haar, ein dunkelrotes Kleid und einen blauen Mantel bzw. Umhang. Neben der Heiligen Maria ist eine weiße Lilie zu sehen. Weiß ist die Farbe der Keuschheit und Reinheit und symbolisiert damit die unbefleckte Empfängnis. Das rote Kleid steht für irdische Natur, für Liebe und Göttlichkeit und der blaue Mantel steht für die Treue und für Christus. Gerade bei der Verkündigungsszene wird die Lilie, die als Marienpflanze bekannt ist, zur Dekoration verwendet. Auch ihr Weiß symbolisiert wiederum Unschuld und Reinheit.


Das Weizenfeld des Lebens
Im September hat sich wieder einmal eine neue Katechumenengruppe auf den Weg gemacht. Insgesamt elf Jungen und Mädchen werden sich eineinhalb Jahre lang im Konfirmationsunterricht, in Freizeiten und Gottesdiensten auf die Konfirmation vorbereiten. Im Begrüßungsgottesdienst sprach Pfarrer Max Koranyi über den Weg durch das „Weizenfeld des Lebens“, wie es der Maler Vincent van Gogh in seinem letzten Bild dargestellt hat.

Duftende Konfirmationen 2011 in Stieldorf

Unter dem Motto „Ein Duft fürs ganze Leben“ wurden im Mai drei Konfirmationsgottesdienste in Stieldorf gefeiert. Passend zum Thema war die Kirche mit unzähligen Blumen geschmückt, Duftkerzen brannten und die Konfirmanden bekamen ein Set mit nach Obst duftenden Briefmarken zur Erinnerung. Wie immer wurden die Gottesdienste umrahmt von musikalischen Beiträgen.

 

 

 

25 Jahre Weihnachtstheater: Coming home for Christmas

Seit 25 Jahren verfasst Pfarrer Max Koranyi "alle Jahre wieder" ein Weihnachtsspiel für den Gottesdienst am Heiligabend in Stieldorf. In diesem Jahr hat er sich vom Song von Chris Rea "Driving Home for Christmas" inspirieren lassen. Maria und Joseph sind selber - wie jedes Jahr - auf dem Weg von Nazareth nach Bethlehem zum "Stallgeruch" der Heimat ihres Kindes unterwegs. Auf der Autobahn begegnen ihnen ein jugendlicher Ausreißer, eine ältere Dame, ein Mann in der Mitte des Lebens und eine Ehefrau, die ebenfalls auf der Suche nach ihrer persönlichen Weihnachtsheimat sind. Ob die Heilige Familie bei der Richtungsänderung weiterhelfen kann?

 

Luthers Segen für die Stiftung

Meister Luther höchstpersönlich trat am Reformationstag im Gottesdienst in der Stieldorfer Kirche auf – Pfarrer Max Koranyi verlieh ihm in seiner Predigt wortgewaltig eine Stimme. Doch der Meister war nicht bester Laune, denn die Idee einer Stiftungsgründung, die ihm die Abgesandten aus den sieben Bergen vortrugen, wollte ihm zunächst gar nicht schmecken. Hätte Luther die Möglichkeit gehabt, den Gottesdienst am Sonntag gemeinsam mit den Stieldorfer zu feiern, hätte er sicherlich weniger Einwände gehabt. Denn um der Gemeinde die geplante Stiftung vorzustellen, waren zahlreiche Fürsprecher aufgetreten. Und auch die die musikalischen Beiträge waren an das Thema angepasst: So wünschten sich „The Seven Hills Singers“ angesichts des angestrebten Stiftungskapitals „Ich wär so gerne Millionär“.

 

 

Ein Gingko-Baum für den Frieden

Ganz im Zeichen des Friedens stand das diesjährige ökumenische Gemeindefest in Stieldorf: Am letzten Samstag im September feierten die evangelische Gemeinde Stieldorf und die katholische Gemeinde St. Margareta rund um das katholische Gemeindehaus ein buntes Fest. Schon der ökumenische Gottesdienst am Samstagmorgen war mit zwei Pfarrern, Jugendlichen aus beiden Gemeinden, die Gebete und Fürbitten sprachen, und einem gemeinsamen Auftritt beider Chöre wirkliche Teamarbeit. Anschließend konnten sich die Besucher an einem reichhaltigen Mittags- und Kuchenbuffet stärken. Es gab Spiele für Kinder, einen Dritte-Welt-Basar und weitere musikalische Darbietungen. Zum Abschluss des Festes wurde neben der evangelischen Kirche ein Ginko-Baum als Zeichen des Friedens gepflanzt.

 

Ein Segen für die große Reise

Mit einem besonderen Segen wurden die Gemeindemitglieder in Birlinghoven und Stieldorf in die großen Ferien verabschiedet. In diesem Jahr wurden zum Sommersegungsgottesdienst, den die Katechumenen mitgestaltet hatten, zudem die Täuflinge der letzten Jahre eingeladen. Viele Familien folgten dieser Einladung, so dass auf dem Altar bald viele Taufkerzen brannten. Auch die Katechumenen erinnerten sich in kurzen Ansprachen an ihre Taufsprüche und die Feier ihrer Taufe.

 

 

Unsere Konfirmanden 2010